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Montag, 8. Juli 2013

Und schon wieder...

… ist eine Woche vorbei, seit wir aus Boston zurück sind. Am Wochenende war ich mit Freundinnen in Salzburg (wie man bei Instagram sehen konnte) - ganz ohne Kinder, die ich dieses Mal wirklich schrecklich vermisst habe. Sie lernen gerade so viel, ich bin jeden Tag baff, was alles neu dazugekommen ist.
Wir versuchen schon länger, ihnen das Essen mit der Hand "auszutreiben", was sich allerdings als nicht ganz einfach erweist. Neulich habe ich dann - großer Fauxpas - vom Teller des Kindes etwas mit den Fingern stibizt und wurde prompt zurechtgewiesen, "Nein, Mama - Hand nein!". Daraufhin hielt er seine kleine Hand immer wieder über den Teller, schüttelte den Kopf und murmelte "nein, nein.". Ich musste so sehr grinsen.
Das andere Kind übernimmt beim Schimpfen gerne mal meine Rolle und sitzt dann mit drohend erhobenen Zeigefinger auf meinem Schoß, um synchron mit mir den Bruder zusammenzustauchen, "Schluss damit! Das geht nicht" - "Sssslusss, geht nhit, nein neinnn." Meine ganze Autorität wird untergraben, wenn ich mich dann vor Lachen abwenden muss.
Und wir tanzen, oh wie wir tanzen! Am liebsten gerade zu "Blurred Lines" von Robin Thicke, mitgesungen wird bei "hey hey hey" selbstverständlich auch. Stampfen, tanzen, drehen, umfallen, auf den Po plumpsen oder auch mal nur ganz cool im Takt mitwippen, alles ist dabei. Sensationell. Vielleicht lerne ich dann auch noch so etwas wie Taktgefühl, was mir bisher leider völlig abgeht.
Die Worte sprudeln nur so aus ihnen heraus. Heute ist mir aufgefallen, dass sie vor dem Von-der-Terrpe-hüpfen bis drei zählen, was ich sehr witzig finde. Der Papa ist ein "Puut", der ein "Gugeuch" fliegt. Im Zusammenhang gehört, sind ihre Worte völlig verständlich, aber wenn sie unzusammenhängend etwas dringend haben müssen und man sie nicht sofort versteht, dann gibt es innerhalb von Sekunden einen riesigen Trotzanfall. Ich muss aber sagen, dass es mir selbst immer leid tut, wenn sie sich solche Mühe im Artikulieren geben und ich sie trotz der Aufforderung, bitte den Schnulli herauszunehmen, nicht verstehen kann. Das ist aber auch frustrierend.

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Wettkrabbeln und Toben bei herrlichem Wetter vorm Dallmayer, nachdem die Minis wahnsinnig tapfer ihre Zeckenimpfung (wir sind ja oft in Kärnten, einem sehr gefährdetem Gebiet) entgegen genommen und danach noch einen Frozen Yoghurt verdrückt haben. Und nachdem wir über den ganzen Viktualienmarkt gejagt sind, beim Fangen und Verstecken.

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Heute Abend ist es jedenfalls sehr ruhig, es war innerhalb von Sekunden still, nachdem bei ihnen das Licht aus war. Nun gibt es noch eine Folge "True Blood" für den Gatten und mich, einen antialkoholischen Cocktail (ich bin seit Salzburg etwas, na ja, sagen wir, etwas weniger aufgeschlossen dem Alkohol gegenüber. :-) ) und danach noch ein paar Zeitschriften, auf die ich mich freue - Elle Deco, Lust auf Genuss, Lecker Bakery.

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Kommentare:

  1. Anonym7/08/2013

    Das hast richtig lieb geschrieben.
    Ein richtig schöner Post.
    Eure kleine Familie wirkt einfach richtig glücklich und zufrieden. Toll

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  2. Herrlich! Wieder einmal danke für dieses kleine Update und einen zauberhaften post <3
    Viele Grüße!

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  3. Gugeuch! <3 Mein Lieblingswort in diesem Post! :-)

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  4. nach einer klitzekleinen spontanen sommerparty vom letzten montag mit ein ganz klein wenig eisgekühltem pinot und einem hauch bourbon whiskey bin ich auch schon seit tagen ein sehr großer fan von früchtetee mit eiswürfeln ; ) XX Gruß, Julia

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    1. Es lebe der Eistee! :)
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  5. Anonym7/12/2013

    Schön geschrieben und es erinnert mich so sehr an "unsere" Zwillinge in dem Alter. Etwas vom Teller nehmen oder auch erst am Tisch drauflegen ging gar nicht, tanzen war allerdings hoch im Kurs und der erhobene Zeigefinger des Mädels dem Bruder gegenüber und quer durch den Supermarkt den Namen schreien, sorgte immer für große Erheiterung. :-)

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    1. Ich freue mich immer, wenn es anderen ähnlich geht oder ging :)

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