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Sonntag, 15. Januar 2017

Uäh. Sonntage. Aber wenigstens mit selbstgebackenem Brot.


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Wie es scheint, bin ich wieder in meiner üblichen Winterstimmung angekommen: es kann gar nicht düster genug sein. Und solche Sonntage wie diesen kann ich schon gar nicht leiden, wenn ständig der Himmel aufreisst und die Sonne herunterstrahlt. Was soll das denn? Wo ist mein Schneesturm? Und warum, WARUM?, ist schon wieder Sonntag?
Am Montag wird es bei uns ereignisreich, die Minis machen vom Kindergarten aus ihren ersten richtigen Skikurs und kommen mir damit sooo erwachsen vor. Ein Bus wird sie abholen und ins Skigebiet bringen, alles ohne Eltern, nur die Jungs und ihre Freunde. Nicht, dass ich zu den vielzitierten Helikoptereltern gehören würde, ganz und gar nicht, aber irgendwie ist das für mich doch ein großer Schritt. Meine Babys, alleine auf der Piste. Wahnsinn. Ich bin sehr gespannt, wie es wird, was sie berichten.
Apropos berichten: die Kindergärtnerin des einen erzählte mir am Freitag, dass sie in der Vorschulgruppe mit Mathematik angefangen hätten und sich das Kind sehr beschwert hätte, dass alles so anstrengend wäre. Immer täte ihm von der ganzen Arbeiterei das Genick weh und überhaupt müsste er schon jeden Abend zuhause Arbeitsblätter ausfüllen und lernen.
Vor Verblüffung haben mir beinahe die Worte gefehlt. Die kleine Zwetschge ist ein solcher Geschichtenerfinder und Lügenbold, kaum zu fassen. Im Leben haben wir noch keine Arbeitsblätter oder Übungen zuhause gemacht und zum Lernen genötigt haben wir ihn schon gleich gar nicht. Ich muss sagen, in dieser Hinsicht ist er seinem Bruder völlig unähnlich. Der ist geradeheraus, platzt immer mit der Wahrheit raus und kann auch in für ihn unangenehmen Situationen nicht anders, als ehrlich zu sein. Während der andere Mini immer einfallsreicher im Geschichtenerfinden wird. Wo soll das hinführen?
Ich tröste mich gerade damit, dass er meinen prüfenden Blicken immerhin noch nicht standhält, irgendwann einknickt und verschämt hinter vorgehaltener Hand dann doch mit der Wahrheit rausrückt. Oder wahlweise peinlich berührt von Dannen marschiert, nachdem er sich doof gestellt hat („Was? Was? Ich versteh dich nicht, was meinst du?“)…
Ist ein bestimmt ein Zeichen von Intelligenz, nicht wahr? Ich meine, man muss schon genügend Verstand und Fantasie besitzen, um sich die Geschichten auszudenken. Und dann noch Schauspieltalent, um sie glaubwürdig rüberzubringen.

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Jetzt verrate ich euch noch das Rezept für das Dinkelbrot, das ich bei Hase im Glück gefunden habe. Ich liebe es, weil es so simpel ist und bisher auch immer etwas geworden ist. Meine Variante habe ich dieses Mal etwas abgewandelt und statt der Roten Bete Kürbispüree genommen, statt Walnüssen Sesam. So lecker. Wobei ich sagen muss, dass ich das Original mit der Roten Bete immer noch unschlagbar finde, ich mag diesen erdigen Geschmack einfach sehr. Probiert es mal mit etwas Trüffelbutter. Oder für’s Käsefondue. Ein Traum.

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Und jetzt kuschle ich mich zu den Kindern auf’s Sofa und schmökere im Buch von Goop, „Clean Beauty“. Man mag von Gwyneth Paltrow halten, was man will, aber das Buch ist wirklich schön aufgemacht. Und nach dem ersten Durchblättern auch ganz interessant. Es dreht sich um Wohlbefinden und Schönheit ganz allgemein, man findet Rezepte, Gymastikübungen, Beautytipps und vieles mehr.
Ich liebe Wellness für zuhause und da passt das Buch wunderbar dazu, inspiriert und unterhält. Klare Kaufempfehlung, wenn man sich ein bisschen mit seinem Körper beschäftigen und sich selbst etwas was Gutes tun will.

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 Ja, das Wohnzimmer ist momentan sehr rosa-lastig. Ich habe im letzten Jahr zum Winteranfang ein Wochenende ohne die Männer genutzt und zarte Rosa-Akzente eingeführt, irgendwo muss ich ja meinen Stand hier klarmachen. Wurde sogar klaglos akzeptiert. Wobei es in der Realität auch nicht so geballt daherkommt, wie gerade auf den Fotos.
P.S. noch ein kleiner Kauftipp - bei Butlers gibt es tolle Plastik-Tulpen, die verblüffend echt aussehen. Wirklich (ich mag Kunstblumen sonst gar nicht, die sehen meistens schlimm aus, aber diese sind toll). Sowohl als einzelne Blüten mit Stiel als auch im Topf. Sieht super aus und erspart das ständige Nachgekaufe, wenn die echten wieder verwelkt sind.

Habt noch einen schönen Sonntagabend!

Montag, 9. Januar 2017

Winterwonderland.

 

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Jetzt ist er da, der Winter. Gestern hat es so viel geschneit, dass ich mit dem Schneeschippen kaum hinterherkam. Na gut, kaum hinterhergekommen wäre, wenn ich es denn tatsächlich versucht hätte. Nach einem prüfenden Schipper mit der Schaufel und einem Blick in den Himmel habe ich beschlossen, dass heute die „vorübergehende Befreiung von Räum- und Streupflicht“ greifen müsste, weil es bei dem dichten Schneefall wirklich sinnlos gewesen wäre.

Die Kinder waren mit kurzen Unterbrechungen tatsächlich den kompletten Tag draußen, um mit ihren Freunden Iglus zu bauen und auch jetzt noch, Stunden nach Sonnenuntergang, sitzen sie in ihren errichteten Bauten, voller Stolz und mit den letzten batteriebetriebenen Weihnachtslichterketten.

 

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Ich habe Brot gebacken (Rezept folgt!) und es mir im Warmen gemütlich gemacht. Und weil ich hier schon so lange keine Tipps oder etwas Verwertbares für euch Leser gebracht habe, dachte ich mir, dass es doch mal wieder nett wäre. Jetzt also meine super-duper Winterhelferlein.

 

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Das Wichtigste zuerst: Vitamin D.

Ich war bis zum letzten Winter ein Kandidat für ständige Mandelentzündungen, mindestens 4-6 im Jahr, meistens ging es zum Herbstanfang schon los. Einmal habe ich es fertiggebracht, mir kaum eine Woche nach Absetzen des Antibiotikums schon die nächste einzufangen, teilweise so heftig, dass ich nachts vor Schmerzen nicht mehr schlafen konnte. Vor der OP hatte ich allerdings ziemlich viel Schiss, ich hasse Krankenhäuser und kann mir nicht vorstellen, zwei Wochen dort zu verbringen.

Jedenfalls lag mir meine Mama ständig in den Ohren, dass ich meinen Vitamin D-Spiegel überprüfen lassen soll, was ich dann widerwillig bei einem anderen Blutbild habe mittesten lassen. Und siehe da: absoluter Mangel. Daraufhin habe ich angefangen, täglich höhere Dosen zu mir zu nehmen (genaueres findet ihr überall im Internet oder lasst es euch vom Hausarzt sagen), um den Spiegel sozusagen wieder aufzufüllen. Um es kurz zu machen: das war im Winter 2015 und ich hatte seitdem nicht eine Mandelentzündung oder Infektion.

 

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Weiter geht es mit Magnesiumöl. Anscheinend ist die Aufnahme von Magnesium über die Haut viel effektiver als durch orale Einnahme von Tabletten oder Kapseln. Ich bin durch Zufall bei Amazon darüber gestolpert und habe dann ein bisschen online gestöbert und einige interessante Artikel gefunden. Weil ich ständig unter Verspannungen im Nacken und Kopfschmerzen leide, dachte ich mir, dass es ein Versuch wert ist. In den bisher 3 Wochen, in denen ich mich täglich damit einsprühe, hatte ich noch nicht wieder die üblichen Nacken- oder Schulterschmerzen.

Wie auch bei Vitamin D können die heilenden Eigenschaften anscheinend ziemlich umfassend sein, was davon sonst noch zutrifft und Tatsachen entspricht, kann ich nicht sagen. Ich bin kein großer Fan von diesen Hypes, die heutzutage alle paar Wochen neu entstehen oder widerlegt werden. Gluten, Weizen, Histamine, Vitamin D, Magnesium, Veganismus… jeder glaubt, den heiligen Gral gefunden zu haben oder will einfach mit dem x-ten Buch dazu das große Geld machen. Deshalb möchte ich hier noch einmal ganz deutlich betonen, dass das meine eigenen Erfahrungen sind, die sich auf einen kleinen Bereich beschränken und definitiv nicht pro oder kontra irgendwelcher „Bewegungen“ sein sollen.

 

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Und jetzt zu den unverfänglicheren Dingen: Primavera hat generell so gut riechende Produkte, dass die Auswahl richtig schwer fällt, aber momentan stehe ich total auf die frisch-fröhlichen Orangendüfte. Das Orangenblütenwasser ist für Gesicht und Körper und duftet, wie der Name schon sagt, nach Orangenblüten. Macht sofort gute Laune und erinnert an Sommer und Wärme. Die Minis lieben es auch. Die beiden anderen Sprays sind Raumdüfte, Clean Air riecht nach Zitronengras und Myrte, Orange in Love ist eine Komposition aus Orange und Vanille und mein All-time-Favourite, den ich auch als Duftöl ständig verwende.

 

P.S.: der dritte Post in was, drei Wochen?! Ha. Aber ich muss sagen, es hat mir gefehlt. Und das Fotobuch, das ich am Ende des Jahres immer mache und mit einigen der Blogtexte versehe, ist arg dünn ausgefallen für 2016.

Neues Jahr, neues Glück.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Auf ein Neues.

Den Jahreswechsel haben wir gut überstanden, in meinem Fall sogar verschlafen. Was exakt das Richtige war. Silvester mochte ich noch nie, es gibt kaum einen dooferen Tag im Jahr für mich. Aber dadurch, dass ich dieses Mal schon Wochen vorher meinen Boykott beschlossen hatte, blieb mir wenigstens das Nach-Weihnachts-Depressions-Loch erspart und ich konnte mich auf mein persönliches Nicht-Silvester freuen. Ich Rebell. 

Die Minis und der Gatte waren bei den Großeltern gut aufgehoben.

 

Davor haben wir noch ein paar schöne, sonnige Tage in Kärnten verbracht, zwar schneelos, aber trotzdem erfüllt.

 

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Jetzt sitzen wir gerade im gemütlich warmen Haus und hoffen auf den angekündigten Schneesturm, der aber vermutlich eher mau ausfällt. Zumindest bisher kam nicht viel vom Himmel, was nach prächtiger Winterlandschaft aussehen würde. Und die paar wenigen Zentimeter Schnee, die sich im Garten angesammelt hatten, wurden gestern schon gründlichst von den Jungs umgepflügt und in Schneefestungen verbaut. Zusammen mit dem Gartenmobiliar, das eigentlich seit Herbst hätte irgendwo trocken verstaut sein sollen.

Was soll’s. Wir sind jetzt jedenfalls gegen Überraschungsangriffe mit Schneebällen durch die Nachbarn gewappnet.

 

Als ich vorhin die Sale-Landschaften des Internets auf der Suche nach Schnäppchen durchstreifte, kamen plötzlich zwei interessierte Minis angetrottet und wollten unbedingt noch einmal die Bilder der leichtbekleideten Pyjama-Models sehen.

Kind: „Du weißt doch, Mama, ich liiiiebe Mädchen!"

Ich: „Ähm. Ooookaaayyy?!"

Kind: „Mama. Lass das. Das mit dem ‚Ähm. Okay.‘ !!! Und jetzt zeig mir nochmal die eine, die mit dem blauen."

Mit fünf Jahren. FÜNF. Wo wird das hinführen?

Dienstag, 20. Dezember 2016

Das Jahresende.

 

Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Es ist viel passiert, vieles hat sich verändert, viel ist für uns beim Alten geblieben. Was in den momentanen Zeiten ja durchaus etwas Schönes sein kann.

Ich sitze gerade am Rechner, mein großer Mini sitzt auf meinem Knie, grölt (ja, grölt. Rammstein würde ihn vermutlich sofort als neuen Sänger aufnehmen.) Kinderweihnachtslieder und wir essen Mandarinen. In vier Tagen ist Weihnachten.

Und ich bin sehr entschlossen, dem nächsten Jahr zuversichtlich und mit innerem Frieden entgegen zu sehen. Und mit Dankbarkeit auf alles zurück zu schauen, was wir erleben durften. 

 

Was übrigens ganz enorm war.

Ich hatte das ganze Jahr über ein kreatives Loch und konnte mich nicht kaum dazu aufraffen, die Kamera auszupacken, aber rückblickend glaube ich, dass dieses Jahr das bisher ereignisreichste mit den Jungs war.

 

Los ging es mit dem Kurztrip Ende Januar nach Miami.

 

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Im Februar sind wir in den Urlaub nach Südafrika geflogen.

 

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Im Mai sind meine Eltern nach Garmisch gezogen, was für uns quasi direkt vor der Haustür neue Urlaubsmöglichkeiten eröffnet hat. Garmisch ist ein wunderschöner Ort.

 

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Dann haben wir auch noch spontan die Koffer gepackt und sind nach Venedig entflohen, um dem schlechten Wetter zu entkommen. Leider mäßig erfolgreich, weil es uns dort nach einem sonnigen Nachmittag auch wieder eingeholt hat.

 

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Die Minis hatten danach noch eine kurze Vorschau auf richtigen Sommer in der Türkei, in Kusadasi.

 

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Im Juni haben wir uns viel auf Erdbeerfeldern herumgetrieben.

 

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Im Juli dafür in Kärnten am Wörthersee.

 

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Versehentlich die Pusteblume inhaliert.

 

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Den August haben wir genutzt, um die bayrischen Seen und das Voralpenland zu erkunden.

 

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Im September hatten wir unseren nächsten großen Urlaub, der uns kurzfristig nach New York gebracht hat. Wir konnten uns bis zur letzten Minute mal wieder kaum entscheiden und haben dann spontan beschlossen, noch einmal amerikanische Luft zu schnuppern (bevor der lustige Herr Trump womöglich das Land dicht macht und seine Mauer hochzieht) und weil uns nur New York mit den Jungs nicht genug erschien, haben wir dann gleich noch eine Kreuzfahrt Richtung Kanada mit drangehängt. Ich kann Kreuzfahrten gerade mit Kindern wirklich nur wärmstens empfehlen. Die Reiseangebote sind teilweise wirklich günstig, Kinder oft ganz kostenfrei dabei, man sieht viel, hat trotzdem immer einen Rückzugsort und muss nicht ständig packen. Und das Bordangebot an Aktivitäten für die Minis ist meistens auch recht umfassend.

 

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Danach hatten die Jungs ihren fünften (kreisch.) Geburtstag - mit 12 weiteren Jungs und zwei Mädels - und ich hatte mir die Verschnaufpause alleine zuhause mehr als verdient, als sie im Oktober noch einmal mit dem Papa in die Türkei geflogen sind. 

Kleiner Tipp am Rande: „Ninjas" als Geburtstagsthema mit einer Horde Jungs auszuwählen ist gewagt. Und verursacht bei allen Beteiligten einen durchaus erhöhten Adrenalinspiegel - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Ach ja, zweiter Tipp: auch aufblasbare Ninjaschwerter haben Schweißnähte, mit denen man sich gegenseitig ganz wunderbare Schmisse zufügen kann. Kurzer Herzaussetzer bei meiner Wenigkeit, bis wir die Situation wieder im Griff hatten.

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Drei Hochzeiten im Freundeskreis rundeten das Ganze dann noch einmal ab.

Und seit November hat mich schon wieder das Reisefieber gepackt. Guten Tag, meine Name ist … und ich bin süchtig. Reisesüchtig. Ich möchte noch so unendlich viel sehen von der Welt und kann es kaum abwarten, wieder die Koffer zu packen.

Leider, leider fürchte ich, dass unser Lotterleben mit dem nächsten September ein jähes Ende finden wird, wenn die Minis in die Schule kommen. Dann ist es vorbei mit Kurztrips und günstigen Angeboten außerhalb der Schulferien.

Gerade versuche ich ja, den Gatten zu überzeugen, in das erste Halbjahr noch möglichst viele Reisen zu packen (allerdings verwaltet er die Reisekasse und ist semi-begeistert von unserer Urlaubsfreudigkeit, die wohl auch den Minis inzwischen im Blut liegt). Wir werden sehen, wie sich das entwickelt. Ich denke, ich halte euch auf dem Laufenden.

 

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Zum Ende dieses Jahres sind wir noch auf Christbaumsuche gegangen. Alle infrage kommenden Bäume mussten sich einem anspruchsvollen Eignungstest unterziehen. Ich glaube, der Gatte war ganz froh, dass die gemeinsame Wahl auf ein, sagen wir, „Bäumchen“ denn eine stattliche Tanne fiel. Lies sich durchaus einfacher absägen.

 

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Habt eine schöne Weihnachtszeit, ruhige Tage und einen wunderbaren Start in ein hoffentlich friedlicheres und zufriedenes Neues Jahr!

 

Freitag, 10. Juni 2016

Einrichterei. Mit Links.

Nachdem wir nun schon ein paar Monate im eigenen Haus wohnen, wird mir langsam klar, dass das wohl eine immerwährende Aufgabe bleiben wird. Es gibt vermutlich nie ein Ende, man kann sich nie zurücklehnen und guten Gewissens „Fertig.“ sagen. 

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Zu den allgemeinen Baustellen und Mängeln (hallo feuchter Fleck an der Wand nach dem Platzregen der letzten Tage!) kommen die ganzen Umbau- und Deko-Ideen, die leidige Lampenfrage (wann wird wohl die letzte Glühbirne-in-nackter-Fassung verschwunden sein?), das Kellerchaos, das sich nicht beseitigen lassen will und natürlich der Garten. Ich bin durchaus überrascht, wieviel Zeit und Geld auch ein nicht perfekt angelegter Garten kostet. Und mit meinem nun wirklich alles andere als grünem Daumen wird das sicher auch noch eine Weile so weitergehen.

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Daher ist hier auf dem Blog momentan auch ziemlich wenig los - im Haus ist immer irgendwas.

Aber ich hatte ja vor laaanger laanger Zeit versprochen, dass ich alle meine neu gefundenen und altbewährten Lieblings-Online-Shops mal aufzählen werde und voilà, hier ist die Liste:
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Urbanara -  toller Shop für hochwertige und natürliche, aber preislich vernünftige Dekosachen, wie Teppiche, Bettwäsche, Lampen, Körbe, Geschirr und kleine Dekoartikel.

Vossberg - wenn man kein Vermögen für Vorhänge ausgeben will, der perfekte Shop. Auch Teppiche und Plaids gibt es hier schöne.

Hema - eine niederländische Warenhauskette mit eigentlich allem, was das Herz begehrt für richtig wenig Geld. Ich bin immer ganz fasziniert, was man da für ein paar Euro bekommen kann. Vom Partyzubehör über Deko wie Kerzen, Kissen und Vasen bis hin zu Spielsachen und sooo hübschem Bastel- und Papeteriekram.

Geliebtes Zuhause - wer den skandinavischen Stil liebt, wird diesen Shop lieben. Rice, Bloomingville, fern Living, Hay… muss ich mehr sagen?

Design-update - kleine, außergewöhnliche Dinge zum Dekorieren.

Design 3000 - ein riesiges Sortiment an ausgefallenen Produkten rund ums Wohnen und Leben.

Lef Living - ähnlich wie Geliebtes Zuhause alles für den Skandi-Style.

Speziell (aber nicht nur) für Kinder: Ooh NooKleines Karussell, Nostalgie im Kinderzimmer und Babyssimo!

Indoor, Outdoor, alles: Wie einfach

Möbel, teilweise zum selbst gestalten, lackieren: Car Möbel

Und für die Designer-Affinen und hochwertigen Markenprodukte: Designbotschaft, Connex, Home24, WestwingNow

Französisch, romantisch, verspielt oder bunt, vom Möbel bis hin zum Löffel - gibt’s bei Maisons du Monde. Die Versandkosten finde ich allerdings wirklich unverschämt.

Bunten Kleinkram und Partyzubehör, das man wirklich unbedingt braucht, findet man bei Partyerie (mein ganz besonderer Liebling), Die Schönhaberei und Blue Box Tree. Ach ja, Tiger Stores nicht zu vergessen, die habe ich erst vor ein paar Tagen entdeckt.

Juniqe ist meine Anlaufadresse für Poster und bedruckte Kissen, man findet auch etwas außerhalb der üblichen Sprüche und Drucke auf Plakaten und Textilien (Bettwäsche und Shirts gibt es dort ebenfalls).

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Dass bei uns nahezu alle Bilder liebe- und kunstvoll auf dem Boden arrangiert sind, ist eher weniger aus „Hipness“, sondern mehr aus Faulheit geboren. Ähem. Ich weiß nicht, wo ich sie aufhängen soll, also stehen sämtliche Werke gesammelt irgendwo an kahle Wände gelehnt. So hat man wenigstens mehr Umgestaltungsfreiheit und kann durchtauschen. Ha.

Unter den Shopping-Clubs bin ich bei Monoqi auch regelmäßiger Kunde, Westwing trifft meistens nicht ganz meinen Geschmack, hat aber auch oft nette Sachen.

Depot und Butlers sind natürlich auch einen Besuch wert, ebenso wie Zara Home und H&M Home - aber die sind ja sicherlich schon bekannt.

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Sonntag, 5. Juni 2016

Südafrika. Unfassbar schön.

Ich sitze schon seit Wochen, ach was, Monaten an diesem Post und bekomme ihn einfach nicht fertig. Zu viel Ablenkung und zu viele Fotos und Erinnerungen an die herrlichen Tage in Südafrika. Gerade jetzt, wo das Wetter hier so dermaßen unschön ist und ich den Sommer so sehr vermisse… ich bleibe beim Bearbeiten der Fotos ständig hängen und träume mich zurück. Oder wahlweise voraus zum nächsten Urlaub - der zwar erst in ein paar Monaten sein wird, aber man kann ja durchaus schon diverse Traumziele in die engere Auswahl nehmen und nach Schnäppchen suchen. Nicht ganz unwesentlich, nachdem nun die Jungs ein Alter erreicht haben, wo wir wohl oder übel für 4 Personen buchen und auch bezahlen müssen. 

 

Jetzt aber zurück zum eigentlichen Post, den ich jetzt einfach in zwei Parts aufteilen werde, damit überhaupt endlich mal wenigstens die Hälfte online geht:

 

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Wir haben es wieder getan. Die zweite Reise nach Südafrika, wieder über Kapstadt, dieses Mal aber ein bisschen weiter als vor zwei Jahren, entlang der Garden Route.

Direkt nach der Ankunft in Kapstadt sind wir mit dem Mietwagen nach Franschhoek gefahren - über die sagenhafte Baylonstoren Farm. Ich weiß gar nicht, wie man das in Worte fassen soll. Paradiesisch trifft es vermutlich am ehesten. Ein gigantisches Farmgelände mit den wunderschönsten Pflanzen, Gebäuden und Restaurants. Ich glaube, ich habe etwa dreihundert Mal „Wie schöööön!“ gesagt - alleine in der ersten halben Stunde.

Zum Übernachten waren die Preise leider deutlich zu hoch, aber für einen ausgiebigen Rundgang und ein köstliches Mittagessen im Gewächshaus war dieser Zwischenstopp nach dem Flug durch die Nacht genau richtig. Wenn ihr jemals nach Kapstadt kommt, müsst ihr unbedingt dort hin. Es ist so herrlich und nur etwa eine halbe oder Dreiviertel Stunde Fahrt entfernt.

 

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Der nächste Stopp auf unserem Weg nach Port Elizabeth war in Swellendam, im Arumvale Country House - kleine Cottages, etwas abgelegen, mit wild-schönem Ausblick auf die Berge und weidende Kühe. Und ganz wunderbar: mit eigener Feuerstelle auf jeder Terrasse für’s Braai, die südafrikanische Art des Grillens. Haben wir natürlich auch prompt ausprobiert. Das Gefühl, in diesem wunderbaren Land so nah an der rauhen Natur mit einer guten Flasche Wein am offenen Feuer zu sitzen und den Geräuschen da draußen im Halbdunkel zu lauschen, ist unbeschreiblich.

(in der Nacht sah es dann wieder ein wenig anders aus, weil unser Türschloss klemmte und mir gefühlt alle halbe Stunde „Ohgottohgottohgott, du bist mitten im Nirgendwo in Südafrika, wo es einen Haufen wilde Tiere gibt, und kannst die Tür nicht absperren“ durch den Kopf schoß. Wir haben die Nacht aber überlebt. Ohne Zwischenfälle. Der Gatte wies ja auch darauf hin, dass eventuelle Raubtiere vermutlich zuerst die Kühe fressen würden. Die dann wiederum an der Stelle wahrscheinlich gar nicht erst friedlich grasen würden. Vielleicht gar nicht so falsch.)

 

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Und weiter ging es über die Berge und durch die Halbwüste Klein Karoo Richtung Oudtshoorn. Nach meilenlanger Strecke in völliger Einsamkeit kam nach einer flacheren Kuppe plötzlich eine richtige Großstadt in Sicht, womit ich in dieser Gegend tatsächlich gar nicht gerechnet hatte. Straußenfarmen und Game Lodges, eine Wildlife Ranch für die Kinder und trockenes, heißes Wetter.

 

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Einen Abend haben wir bei einem fantastischen Mahl im Kerzenschein unter einem offenen Zeltdach am Rande eines Sees in der Buffel's Drift Game Lodge verbracht, während um uns herum Blitze durch den Himmel zuckten und der Donner grollte. Wie überall auch hier großartiges Essen, das „Bobotie“ ist wirklich empfehlenswert.

 

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Von Oudtshoorn führte uns der Weg ans Meer, nach Knysna. Und, schockierender Weise, ins schlechte Wetter. Die anfängliche Begeisterung über die Fahrt entlang des Bergpasses mitten durch die Wolken, mit kaum 5 Metern Sicht, legte sich ziemlich schnell, als uns klar wurde, dass wir bereits unten am Fuße der Berge und somit auch am Meer angekommen sein mussten - und immer noch kaum die Hand vor Augen sehen konnten. Es schüttete wie aus Kübeln, der Himmel grau in grau. Und das nach 35 Grad und strahlendem Sonnenschein in der Karoo...

 

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Dazu kam noch, dass uns unser Wunschhotel wegen der Kinder kurzfristig abgesagt und die Buchung storniert hatte und unsere Ersatzunterkunft deutlich abgelegner zu finden war als gedacht. Nach längerer Fahrt durch unbewohnte Wälder standen wir schließlich vor einem riesigen Metalltor mit nichts weiter als einem Zifferneingabepad. Keine Gegensprechanlage, nichts. Natürlich wussten wir auch nichts von einem Code. Der Gatte ließ sich schließlich telefonisch (hallo Telefonrechnung.) durch die gigantische Anlage zu unserer einsamen Blockhütte lotsen, wo ich als erstes eine kleine Überschwemmung mit einer defekten Wasserleitung verursachte, der Strahl ging bis an die Decke. Mit dem Schock in den Knochen war mir die Unterkunft sowieso suspekt und nach dem Fund eines Zettels in der Küche, auf dem warnend daraufhingewiesen wurde, dass man keine Sachen auf dem Boden liegen lassen solle wegen der Skorpione und bitte auch nur mit Schuhen nach draußen gehen möge wegen der Schlangen, weigerte ich mich - leicht hysterisch - auch nur noch zehn Minuten länger zu bleiben. Der Gatte hatte ein Einsehen und wir suchten uns eine neue Bleibe (in der ich unter der gemauerten Badewanne zwar letztendlich am späten Abend auch zwei tierische Zangen hervorlugen sah - heldenhaft von mir mit Kleenex und Raid wieder ins Loch zurückgestopft, was auch immer das für ein Tier gewesen sein mag… Skorpion? Gigantischer Hirschkäfer?), in der wir uns sicherer fühlten.

 

P.S. Ich bin in diesem Urlaub generell ziemlich heldenhaft im Umgang mit krabbelndem Viechzeugs geworden, wie auch die Kinder. Am Flughafen in Port Elizabeth rief der eine Mini plötzlich voller Begeisterung „Guck mal, Mama, ein schöner Falter! (wir hatten ihnen eines Nachts erklärt, was alles so um unsere Köpfe herumschwirrte, weil ihnen die ganzen Motten und Nachtfalter ein wenig unheimlich waren) Da, neben dir auf der Bank! Du kannst den fangen!“ Und was krabbelte direkt neben mir die Sitzbank entlang? Eine wirklich fette Kakerlake. So freudig begrüßt wurde sie sicher noch nie.

 

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In der Nähe von Knysna, bei Plettenberg, gibt es ein Elephant Sanctuary (wir haben uns gegen den Knysna Elephant Park entschieden, weil es dort anscheinend Vorfälle von Tierquälerei gab), das wir besucht haben. Ein unglaubliches Gefühl, die riesigen Tier so aus der Nähe zu sehen. Ziemlich ehrfurchteinflößend. Wir durften sogar mit ihnen Rüssel-in-Hand spazieren gehen. Beziehungsweise nahm mich der Elefant mit seinem Rüssel an der Hand und führte mich herum. Während sich das Kind panisch mit seinem Kuschelelefanten an mich klammerte, gleichzeitig aber auch nicht heruntergelassen werden wollte.

 

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Der Bruder war da etwas mutiger.

 

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Der Rest folgt… ich hoffe, nicht erst in einem halben Jahr. :-)