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Dienstag, 13. April 2010

Zwischenstand...

Inzwischen sind es keine 5 Monate mehr und ich bin ziemlich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. Dem Herzblatt scheint es ebenso zu gehen. Wir sind bisher keinem Stress ausgesetzt gewesen, sind uns eigentlich in allen Punkten einig und es plätschert wunderbar vor sich hin.

Heute ist meine wunderschöne Korsage von Myla angekommen, allerdings befürchte ich, dass mir das noch größere Probleme bereiten könnte, weil ich weder selbständig vernünftig hinein- noch herauskomme. Ich habe mich vorhin schon bei den Nachbarn klingeln und um Hilfe beim Aufschnüren bitten sehen. Ähem.
Für das Ankleiden vor der Hochzeit steht meine Trauzeugin Gott sei Dank schon bereit - allerdings würde ich ihre Hilfe in der Hochzeitsnacht ungern beanspruchen.


Meine hübsche Schachtelsammlung ist in den letzten Monaten ganz schön gewachsen. Ich liebe Schachteln, hatte ich das schon erwähnt?
Und noch mehr werde ich die kleine, türkisfarbene Schachtel lieben, die wir in etwa einer Woche abholen können. Gemeinerweise werde ich allerdings gezwungen, sie umgehend in die treusorgenden Hände meiner Freundin abzugeben, weil mir anscheinend niemand zutraut, dass ich der Versuchung widerstehen und den Ring in der Schachtel lassen kann. Hmpf.

Mittwoch, 7. April 2010

Ostergeschenk...

Ein klein wenig verspätet, ich habe es eben erst entdeckt:

Bei Myla gibt es momentan sage und schreibe 40% auf die Frühlingskollektionen, soweit ich weiß, nur noch bis 9. April.

Das weiße Korsett aus der Meredith-Serie ist doch definitiv eine bräutliche Überlegung wert... oder?!


Dienstag, 6. April 2010

Ich will...

... bitte bei Zara Home einziehen. Jetzt.
Die Babysachen sind so süß. Und die nennen diese Polsterung für Babybettchen "Nestchenüberzug". Nestchen. Geht es noch niedlicher? Hach.


pictures and rights: Zara Home Kids



April...

Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Gerade eben war noch letztes Jahr und jetzt ist bald das neue schon wieder halb 'rum.

Wir sind am Gründonnerstag mächtig früh aus den Federn gekrochen - genauer gesagt um 3:05 h...



... und dorthin geflogen:


Nein, nicht in die Karibik, sondern nur um die Ecke. Mallorca. Und dieser Strand ist, man glaubt es kaum, der Ballermann.
Wir hatten jedenfalls vier wunderschöne Tage, sind viel gelaufen, haben viel getrunken und gegessen und Sonne getankt.
Die Ostersonntagswanderung ist allerdings sowas von ins Wasser gefallen - kaum oben angekommen, haben uns auch direkt die schwarzen Wolken eingeholt und einen heftigen Wolkenbruch beschert. Ich glaube, ich war nie vorher in meinem Leben so komplett nass und durchweicht.
Möglicherweise habe ich es herausgefordert, als ich meinte, dass ich mich von den paar Tropfen nicht gestört fühle und es in Ordnung finde, wenn es so weitertröpfelt.
Sekunden später haben sich die Schleusen geöffnet und unser kleines Grüppchen stand zusammengequetscht und triefend unter einem Baum. Dank eines vorausschauenden Mitwanderers mussten wir wenigstens keinen Durst leiden und konnten zur Stärkung Sekt aus Plastikbechern trinken, allerdings auch dieser ziemlich verwässert, weil es trotz Schirm unmöglich war, den Rinnsalen zu entkommen.
Nach etwa zwanzig Minuten hatte sich der Trampelpfad in einen Bach verwandelt und wir nasse Füße bekommen. Nach einer halben Stunde war dann auch trockene Unterwäsche Geschichte und wir haben beschlossen, dass wir jetzt eigentlich weitergehen können, weil es sowieso keinen trockenen Fleck mehr am Körper gab.

Die braune Lache im Meer war wahrscheinlich unser "Wanderweg", es war jedenfalls nicht mehr viel davon übrig, wie man oben sieht - der kleine Fluss im Hintergrund...
Man sieht übrigens auch, dass die Tropfen am Schirm bemerkenswerterweise innen sind. Das Wasser kam wirklich aus allen Richtungen.


Der Barkeeper des Hotels, in dem wir uns dann zumindest kurz aufwärmen wollten, war hochbegeistert, zwölf tropfnasse Gestalten auf seiner Fußmatte vorzufinden, die auch noch extravagante Wünsche wie Cognac, Tee mit Rum oder heiße Zitrone hatten und in die gemütliche Lobby wollten. Sein Gegenvorschlag: Fanta, und zwar draußen auf der Terrasse.
Wir konnten uns darauf einigen, die Schirme und Jacken draußen zu lassen und nur auf der Sesselkante zu sitzen.
Dieses Ostern ist wirklich unvergesslich geworden, selten solchen Spaß gehabt. Inzwischen ist auch alles wieder trocken.

Selber Tag, nur zwei Stündchen später:

Blanker Hohn, nicht?

Nicht ganz das Osterhasi, aber trotzdem ein süßer kleiner Besucher, wenn auch ein bisschen schüchtern:


Und schon hat mich der Alltag wieder, urlaubsreifer als zuvor. Hoffentlich spielt wenigstens das Wetter hier mit und legt ein paar Grad zu.

Sonntag, 28. März 2010

Die Schuhe... IV

Sie sind dahaaa! Meine Schuhe! Und immer noch so schön, wie ich gehofft hatte. Unglücklicherweise sind sie aber etwas weit an der Seite, ich hoffe, ein Schuster kann mir da noch helfen und sie enger machen - ansonsten fürchte ich, dass die Suche weitergeht.



Ansonsten war ich heute wirklich brav und habe mich heldenhaft an die Einladungsbastelei gemacht. Zwischendrin zwar etwas langatmig, aber im Großen und Ganzen nicht sonderlich schlimm.
Ein Großteil ist jetzt also geschafft, liegt fein säuberlich sortiert in einem Schuhkarton und wartet auf den Versand.
Und ich kann mich auf die Ostertage und ein bisschen Entspannung am Meer freuen. Yay.

Montag, 22. März 2010

Macarons...

Meine ersten Macarons! Sowohl essens- als auch backtechnisch gesehen.
Und natürlich war der Weg dahin ein einziges Desaster - ich bin einfach kein Talent, wenn es um das grammgenaue Kochen nach Rezepten geht.
Die ersten Rezepte, die ich in Augenschein genommen habe, sahen so einfach aus, dass ich beschlossen habe, es zu probieren und enthusiastisch erstmal einkaufen war, bevor ich mich genauer damit befasst und festgestellt habe, dass das Ganze wohl eher eine Kunst als eine nette Freizeitbeschäftigung ist. Hmpf.
Jedenfalls habe ich alles liebe- und mühevoll abgewogen und war gerade dabei, den Teig auf das Blech zu spritzen, als mich der Liebste hinter meinem Rücken fragt "Du, was ist denn mit dem restlichen Puderzucker hier?" - Schockstarre.
Ich drehe mich also um und sehe, dass ich es tatsächlich fertig gebracht habe, beim Einrühren des Zuckers den schon abgewogenen halben Becher zu vergessen. Ich. bin. so. blöde.
Und hätte es eigentlich wissen sollen, schließlich hatten wir bei mir schon Kuchen ohne Mehl, Brot ohne Hefe, Pfannkuchen ohne Eier...

Letzten Endes war das Ergebnis dann doch überraschend okay, nicht ganz so glatt und glänzend und vor allem arg zerbrechlich, aber trotzdem lecker.




Das Rezept für den Macaron-Teig, grob übernommen von Tartelette (ich musste bei der genauen Umsetzung ein bisschen improvisieren):

90 g Eiweiß (entspricht etwa 3 Stk.), über Nacht im Kühlschrank gelassen
25 g Zucker
200 g Puderzucker
110 g blanchierte, fein gemahlene Mandeln
1 TL roter Speisefarbenpuder

Im Mixer die Eiweiß mittelsteif schlagen (wie Badeschaum), dann den normalen Zucker langsam zugeben und weiterschlagen, bis es etwa wie glänzender Rasierschaum aussieht. Nicht zu lange schlagen!
Puderzucker und Mandeln mit dem Farbpuder mischen und durch ein feines Sieb auf den Eischnee sieben. Mit einem langen Teigschaber in maximal 50 Zügen vorsichtig vermischen.
Ein Testhäufchen sollte von alleine flach auslaufen und keine Spitze haben.
Danach den Teig in eine Spritztüte mit gerader, mittelgroßer Öffnung füllen und Punkte auf ein mit einer Silikonmatte (damit von unten nicht zu große Hitze drankommt) und Backpapier bedecktes Blech spritzen.
30 Minuten stehen lassen, damit die obere Schicht antrocknet und die Macarons im Backofen nicht einreißen. Inzwischen den Backofen auf 135 Grad vorheizen.
15-20 Minuten backen, auskühlen lassen, füllen.

Die Füllung habe ich nach eigener Idee gestaltet:

Weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, etwas abkühlen lassen und Frischkäse unterrühren, mit Limettensaft abschmecken und zum Schluss etwas Himbeerpüree (aus frischen oder tiefgekühlten) einrühren. Im Kühlschrank etwas fester werden lassen und dann löffelweise zwischen die Macarons streichen. Superlecker.

Sonntag, 21. März 2010

Es geht weiter mit den Vorbereitungen...

Wir haben die Ringe! Ich kann es selbst noch gar nicht richtig glauben, es ging so schnell und völlig problemlos. Eigentlich wollten wir beim Stadtbummel nur mal kurz sehen, was es für Möglichkeiten gibt, unsere unterschiedlichen Wünsche unter einen Hut zu bringen und plötzlich hatten wir schon das Bestellformular unterschrieben - nach etwa 15 Minuten. Fantastisch.
Ich kann es kaum abwarten, den Ring in seinem Schächtelchen hier zu haben. Obwohl es mich jetzt schon quält, dass ich ihn noch Monate nicht tragen darf. Es war wirklich Liebe auf den ersten Blick, ein anderer kam nicht mehr in Frage.
Und auch der Liebste hat sich spontan für dasselbe Modell entschieden, allerdings aus anderem Material und breiter als meiner.

Außerdem habe ich meine Schuhe bestellt - ja, tatsächlich. Ich bin selbst noch etwas überrascht, aber sie sind ziemlich perfekt. Schlicht, schwarz, Wildleder, mittelhoher Absatz. Jetzt warte ich ungeduldig darauf, dass sie ankommen. Ich hoffe, sie sind in natura noch immer so schön und passen gut... und natürlich hoffe ich am meisten, dass ich sie auch in ein paar Wochen noch hübsch finde. Man weiß ja nie, nicht wahr?

Chicken Wraps...

Passend zum Frühling gab es leichte, leckere Hähnchenwraps, die wirklich schnell selbst gemacht sind.



Eine Hühnerbrust im Ganzen scharf anbraten, Eisbergsalat in Streifen schneiden, eine Avocado und eine große Handvoll Ananas (geht auch aus der Dose) würfeln und danach 4 fertige Tortillafladen im Backofen kurz aufbacken. Währenddessen die Sauce machen: ich habe einen Becher Crème Legère genommen, Honigsenf von Maille untergerührt, etwas Limettensaft darüber geträufelt und dann mit ordentlich Curry - wirklich perfekt dazu passt Schuhbeck's Rotes Chili Curry, weil es einen tollen Nachgeschmack von Nelken und etwas Vanille hat - und etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
Die gebratene Hühnerbrust in Streifen schneiden.
Die Fladen mit der Sauce bestreichen und in der Mitte einen Streifen mit den restlichen Zutaten legen, noch einmal etwas Sauce darüber geben und nach Anleitung wickeln.

Als Alternative zu Curry und Ananas schmecken Tomatenstückchen, Radieschen und Kurkuma in der Sauce sicherlich auch lecker. Oder man macht einen Cesar's Wrap daraus und nimmt Parmesan und Mayonnaise für die Sauce, dazu frische und getrockene Tomaten und vielleicht etwas gebratenen Speck. Die Möglichkeiten sind nahezu unendlich.

Donnerstag, 18. März 2010

Frühlingsgefühle!

Und mit den Frühlingsgefühlen hat mich anscheinend das Pastellfieber gepackt. Einfach hübsch, oder?

Der Poudrier Dentelle von Dior:



Der Nagellack von Estée Lauder, mir hat es der White Beige besonders angetan, weil es ein so schön dezenter Rosenholzton ist.



Und noch ein Link zu einem (mal wieder) UK-Online-Shop, Monsoon.


Dort kann man sich tatsächlich sein komplettes Outfit zusammenstellen, es gibt vom Kleid über Schuhe bis hin zu Schmuck und Accessoires alles. Und das auch noch für wenig Geld.
Ich bin jedenfalls begeistert.