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Sonntag, 15. Januar 2017

Uäh. Sonntage. Aber wenigstens mit selbstgebackenem Brot.


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Wie es scheint, bin ich wieder in meiner üblichen Winterstimmung angekommen: es kann gar nicht düster genug sein. Und solche Sonntage wie diesen kann ich schon gar nicht leiden, wenn ständig der Himmel aufreisst und die Sonne herunterstrahlt. Was soll das denn? Wo ist mein Schneesturm? Und warum, WARUM?, ist schon wieder Sonntag?
Am Montag wird es bei uns ereignisreich, die Minis machen vom Kindergarten aus ihren ersten richtigen Skikurs und kommen mir damit sooo erwachsen vor. Ein Bus wird sie abholen und ins Skigebiet bringen, alles ohne Eltern, nur die Jungs und ihre Freunde. Nicht, dass ich zu den vielzitierten Helikoptereltern gehören würde, ganz und gar nicht, aber irgendwie ist das für mich doch ein großer Schritt. Meine Babys, alleine auf der Piste. Wahnsinn. Ich bin sehr gespannt, wie es wird, was sie berichten.
Apropos berichten: die Kindergärtnerin des einen erzählte mir am Freitag, dass sie in der Vorschulgruppe mit Mathematik angefangen hätten und sich das Kind sehr beschwert hätte, dass alles so anstrengend wäre. Immer täte ihm von der ganzen Arbeiterei das Genick weh und überhaupt müsste er schon jeden Abend zuhause Arbeitsblätter ausfüllen und lernen.
Vor Verblüffung haben mir beinahe die Worte gefehlt. Die kleine Zwetschge ist ein solcher Geschichtenerfinder und Lügenbold, kaum zu fassen. Im Leben haben wir noch keine Arbeitsblätter oder Übungen zuhause gemacht und zum Lernen genötigt haben wir ihn schon gleich gar nicht. Ich muss sagen, in dieser Hinsicht ist er seinem Bruder völlig unähnlich. Der ist geradeheraus, platzt immer mit der Wahrheit raus und kann auch in für ihn unangenehmen Situationen nicht anders, als ehrlich zu sein. Während der andere Mini immer einfallsreicher im Geschichtenerfinden wird. Wo soll das hinführen?
Ich tröste mich gerade damit, dass er meinen prüfenden Blicken immerhin noch nicht standhält, irgendwann einknickt und verschämt hinter vorgehaltener Hand dann doch mit der Wahrheit rausrückt. Oder wahlweise peinlich berührt von Dannen marschiert, nachdem er sich doof gestellt hat („Was? Was? Ich versteh dich nicht, was meinst du?“)…
Ist ein bestimmt ein Zeichen von Intelligenz, nicht wahr? Ich meine, man muss schon genügend Verstand und Fantasie besitzen, um sich die Geschichten auszudenken. Und dann noch Schauspieltalent, um sie glaubwürdig rüberzubringen.

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Jetzt verrate ich euch noch das Rezept für das Dinkelbrot, das ich bei Hase im Glück gefunden habe. Ich liebe es, weil es so simpel ist und bisher auch immer etwas geworden ist. Meine Variante habe ich dieses Mal etwas abgewandelt und statt der Roten Bete Kürbispüree genommen, statt Walnüssen Sesam. So lecker. Wobei ich sagen muss, dass ich das Original mit der Roten Bete immer noch unschlagbar finde, ich mag diesen erdigen Geschmack einfach sehr. Probiert es mal mit etwas Trüffelbutter. Oder für’s Käsefondue. Ein Traum.

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Und jetzt kuschle ich mich zu den Kindern auf’s Sofa und schmökere im Buch von Goop, „Clean Beauty“. Man mag von Gwyneth Paltrow halten, was man will, aber das Buch ist wirklich schön aufgemacht. Und nach dem ersten Durchblättern auch ganz interessant. Es dreht sich um Wohlbefinden und Schönheit ganz allgemein, man findet Rezepte, Gymastikübungen, Beautytipps und vieles mehr.
Ich liebe Wellness für zuhause und da passt das Buch wunderbar dazu, inspiriert und unterhält. Klare Kaufempfehlung, wenn man sich ein bisschen mit seinem Körper beschäftigen und sich selbst etwas was Gutes tun will.

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 Ja, das Wohnzimmer ist momentan sehr rosa-lastig. Ich habe im letzten Jahr zum Winteranfang ein Wochenende ohne die Männer genutzt und zarte Rosa-Akzente eingeführt, irgendwo muss ich ja meinen Stand hier klarmachen. Wurde sogar klaglos akzeptiert. Wobei es in der Realität auch nicht so geballt daherkommt, wie gerade auf den Fotos.
P.S. noch ein kleiner Kauftipp - bei Butlers gibt es tolle Plastik-Tulpen, die verblüffend echt aussehen. Wirklich (ich mag Kunstblumen sonst gar nicht, die sehen meistens schlimm aus, aber diese sind toll). Sowohl als einzelne Blüten mit Stiel als auch im Topf. Sieht super aus und erspart das ständige Nachgekaufe, wenn die echten wieder verwelkt sind.

Habt noch einen schönen Sonntagabend!

Montag, 9. Januar 2017

Winterwonderland.

 

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Jetzt ist er da, der Winter. Gestern hat es so viel geschneit, dass ich mit dem Schneeschippen kaum hinterherkam. Na gut, kaum hinterhergekommen wäre, wenn ich es denn tatsächlich versucht hätte. Nach einem prüfenden Schipper mit der Schaufel und einem Blick in den Himmel habe ich beschlossen, dass heute die „vorübergehende Befreiung von Räum- und Streupflicht“ greifen müsste, weil es bei dem dichten Schneefall wirklich sinnlos gewesen wäre.

Die Kinder waren mit kurzen Unterbrechungen tatsächlich den kompletten Tag draußen, um mit ihren Freunden Iglus zu bauen und auch jetzt noch, Stunden nach Sonnenuntergang, sitzen sie in ihren errichteten Bauten, voller Stolz und mit den letzten batteriebetriebenen Weihnachtslichterketten.

 

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Ich habe Brot gebacken (Rezept folgt!) und es mir im Warmen gemütlich gemacht. Und weil ich hier schon so lange keine Tipps oder etwas Verwertbares für euch Leser gebracht habe, dachte ich mir, dass es doch mal wieder nett wäre. Jetzt also meine super-duper Winterhelferlein.

 

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Das Wichtigste zuerst: Vitamin D.

Ich war bis zum letzten Winter ein Kandidat für ständige Mandelentzündungen, mindestens 4-6 im Jahr, meistens ging es zum Herbstanfang schon los. Einmal habe ich es fertiggebracht, mir kaum eine Woche nach Absetzen des Antibiotikums schon die nächste einzufangen, teilweise so heftig, dass ich nachts vor Schmerzen nicht mehr schlafen konnte. Vor der OP hatte ich allerdings ziemlich viel Schiss, ich hasse Krankenhäuser und kann mir nicht vorstellen, zwei Wochen dort zu verbringen.

Jedenfalls lag mir meine Mama ständig in den Ohren, dass ich meinen Vitamin D-Spiegel überprüfen lassen soll, was ich dann widerwillig bei einem anderen Blutbild habe mittesten lassen. Und siehe da: absoluter Mangel. Daraufhin habe ich angefangen, täglich höhere Dosen zu mir zu nehmen (genaueres findet ihr überall im Internet oder lasst es euch vom Hausarzt sagen), um den Spiegel sozusagen wieder aufzufüllen. Um es kurz zu machen: das war im Winter 2015 und ich hatte seitdem nicht eine Mandelentzündung oder Infektion.

 

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Weiter geht es mit Magnesiumöl. Anscheinend ist die Aufnahme von Magnesium über die Haut viel effektiver als durch orale Einnahme von Tabletten oder Kapseln. Ich bin durch Zufall bei Amazon darüber gestolpert und habe dann ein bisschen online gestöbert und einige interessante Artikel gefunden. Weil ich ständig unter Verspannungen im Nacken und Kopfschmerzen leide, dachte ich mir, dass es ein Versuch wert ist. In den bisher 3 Wochen, in denen ich mich täglich damit einsprühe, hatte ich noch nicht wieder die üblichen Nacken- oder Schulterschmerzen.

Wie auch bei Vitamin D können die heilenden Eigenschaften anscheinend ziemlich umfassend sein, was davon sonst noch zutrifft und Tatsachen entspricht, kann ich nicht sagen. Ich bin kein großer Fan von diesen Hypes, die heutzutage alle paar Wochen neu entstehen oder widerlegt werden. Gluten, Weizen, Histamine, Vitamin D, Magnesium, Veganismus… jeder glaubt, den heiligen Gral gefunden zu haben oder will einfach mit dem x-ten Buch dazu das große Geld machen. Deshalb möchte ich hier noch einmal ganz deutlich betonen, dass das meine eigenen Erfahrungen sind, die sich auf einen kleinen Bereich beschränken und definitiv nicht pro oder kontra irgendwelcher „Bewegungen“ sein sollen.

 

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Und jetzt zu den unverfänglicheren Dingen: Primavera hat generell so gut riechende Produkte, dass die Auswahl richtig schwer fällt, aber momentan stehe ich total auf die frisch-fröhlichen Orangendüfte. Das Orangenblütenwasser ist für Gesicht und Körper und duftet, wie der Name schon sagt, nach Orangenblüten. Macht sofort gute Laune und erinnert an Sommer und Wärme. Die Minis lieben es auch. Die beiden anderen Sprays sind Raumdüfte, Clean Air riecht nach Zitronengras und Myrte, Orange in Love ist eine Komposition aus Orange und Vanille und mein All-time-Favourite, den ich auch als Duftöl ständig verwende.

 

P.S.: der dritte Post in was, drei Wochen?! Ha. Aber ich muss sagen, es hat mir gefehlt. Und das Fotobuch, das ich am Ende des Jahres immer mache und mit einigen der Blogtexte versehe, ist arg dünn ausgefallen für 2016.

Neues Jahr, neues Glück.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Lieblings-Apps von den und für die Minis.

Weil ich immer dankbar für und auf der Suche nach neuen Apps für die Jungs bin, dachte ich, ich zeige hier auch mal unsere Favoriten - vielleicht ist ja etwas für euch dabei?

 

Die Fiete-App. Tolle Zeichnungen, sehr süße Spiele, relativ einfach, daher auch für etwas kleinere Kinder.

 

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Miximal und Drawnimal. Bei Minimal kann man aus verschiedenen Körperteilen Tiere "mixen" und sich den kreierten Namen vorlesen lassen. Bei Drawnimal (das mein liebstes Spiel ist), kann man aus dem Alphabet Buchstaben auswählen, zeichnet dann den vorgegebenen Umriss auf ein Blatt Papier und legt das Handy in die Mitte. Danach wird das Tier animiert und macht Geräusche. Ich finde es so witzig, weil Zeichnen und Lernen mit dem Handy verbunden wird. Und die Animation ist witzig.

 

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Space Explorer. Ein kleiner Hund, der das Weltall erkundet und auf verschiedene kleine Aufgaben trifft. Der große Gag unter den Jungs: einen dicken Planetenwurm zum Niesen zu bringen, bist der grüne Schleim überall klebt. Jungs halt.

 

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Ocean. Diverse Spiele und Geschicklichkeitsaufgaben rund ums Meer. Um ehrlich zu sein, müsste ich hier die Jungs fragen, was es alles an Features gibt - ich kenne die wenigstens davon. Kann sie jedenfalls lange beschäftigen.

 

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Meine 1. App. Es gibt drei Varianten, Fahrzeuge, Flughafen und Circus. Puzzle- und Kugelspiele, ganz toll gezeichnet. Und an die Musik gewöhnt man sich. Schon seit zwei Jahren ein Renner bei uns.

 

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Und für die, na, sagen wir mal, weniger Online-Affinen und Spät-Entdecker unter uns (wie… ähem… mich) - wusstet ihr, dass man mit der Kindle-App auch auf dem Handy oder iPad z.B. Kinderbücher ansehen kann? Ich liebe meinen alten Kindle sehr, aber nachdem er nicht in Farbe und unbeleuchtet ist, bin ich nie auf die Idee gekommen, Kinderbücher herunter zu laden. Nur durch Zufall kam ich auf die App und bin begeistert. Gerade für Urlaube ist es perfekt, ein paar Kinder(Bilder)Bücher dabei zu haben, ohne gleich einen extra Koffer zu beladen. Geht dann auch mal prima im Flugzeug oder im Restaurant.

Falls ihr das alle schon wusstet - bitte verzeiht mir meine Naivität. :-)

Den ersten Versuch startete ich mit "Der kleine Drache Kokosnuss" von Ingo Siegner und bin begeistert. Die Bilder sind so schön bunt und niedlich gezeichnet und die Geschichten auch für mich spannend. Ganz toll finde ich, dass tatsächlich die Gedankengänge der Kinder aufgegriffen werden, zumindest erkenne ich meine Jungs oft in Kokosnuss' Ideen wieder. Und der Schreibstil gefällt mir. Gut verständlich für Dreijährige, aber nicht übertrieben kleinkindlich. Tolle Bücher, ich freue mich schon auf die nächsten Bände.

 

 

 

Montag, 17. Dezember 2012

Kiddy Guardianfix Pro 2 Autositz

Ich habe vor einigen Wochen die Möglichkeit bekommen, einen Testbericht über den Kiddy Guardianfix Pro 2 zu schreiben, weil mir Kiddy unglaublich netterweise einen ihrer Sitze zur Verfügung gestellt hat. Merkt man, dass ich es kaum fassen kann? Dennoch muss ich deutlich dazu sagen, dass das natürlich an meinem Urteil zum Sitz und meiner Meinung allgemein nichts ändert, ich würde sonst sicher nicht positiv darüber berichten. Versprochen.

Wir hatten uns schon vor dem großzügigen Angebot für genau diesen Sitz entschieden, weil die Pluspunkte gegenüber anderen Modellen einfach überwiegen.
Dazu muss ich erst einmal ein bisschen ausholen, der Weg zum Autositz war sozusagen steinig:

Nachdem wir uns vor anderthalb Jahren beim Kauf der Babyschalen für Maxi Cosis plus der dazugehörigen FamilyFix-Bases entschieden hatten, mussten wir vor ein paar Wochen die böse Überraschung erleben, dass die Base nur mit einem einzigen Autositz-Modell ("Pearl") von Maxi Cosi genutzt werden kann - und genau dieses Modell kann ausschließlich mit der Base installiert werden und nicht mit einem normalen Dreipunktgurt. Damit war klar, dass das System für uns nicht mehr infrage kommt und der Kauf der Familyfix-Base überflüssig war. Hätten wir das nur eher gewusst.

Wir wollten unbedingt flexibel bleiben und die Möglichkeit haben, die Sitze auch mal in anderen Autos zu nutzen - was mich gleich zum nächsten Punkt bringt:
Viele der angebotenen Modelle sind extrem schwer und schieden somit auch schon kategorisch aus, von den teilweise wirklich extrem hohen Preisen ganz abgesehen.
Nachdem wir die Jungs probeweise in einem Babyfachmarkt in einem Sitz mit Fangkörper einer anderen Marke angeschnallt hatten und es enormes Geschrei gab, weil ihnen der Fangkörper bis fast zur Nase reichte, war klar, dass diese zwar sehr sichere, aber anscheinend auch ziemlich unbequeme Methode nicht klappen wird und wir haben uns nach Sitzen mit normalen Fünfpunktgurten umgesehen.
Dann allerdings bin ich über einen Artikel gestolpert, in dem erwähnt wurde, dass der ADAC eigentlich empfiehlt, Babys bis zu 18 Monate nur entgegengesetzt der Fahrtrichtung im Auto anzuschnallen, da ein Aufprall bis zu diesem Alter durch die schwach ausgeprägten Halsmuskeln und den schweren Kopf im Vergleich zum Körper tödlich wirken kann. Die Hersteller der Autositze kommen dieser Aufforderung aber anscheinend nur sehr träge nach, es gibt meines Wissens nur ein Modell, das rückwärts eingebaut werden kann (kam für uns aber aufgrund des Preises nicht infrage).
Also saß ich wieder vor der schweren Entscheidung, ob wir einen Sitz wählen, in dem sich die Jungs nicht wohlfühlen, aber sicher sind oder das Modell mit geringerer Sicherheit, aber größerem Wohlfühlfaktor. Auf der Suche nach einer Lösung bin ich über die deutsche Firma Kiddy gestolpert, von denen ich zwar noch nie etwas gehört hatte, aber die bei Stiftung Warentest im November 2012 mit dem Guardianfix Pro 2 als Testsieger abgeschnitten hatten. Auch der ADAC hat ihn mit "Gut" bewertet.

Der Sitz ist leicht, wiegt keine 9 Kilo und ist auch für Flugzeuge zugelassen. Er lässt sich sowohl mit Isofix (die Haken sind direkt im Sitz installiert, also ohne weiteres Zubehör) als auch nur mit dem normalen Autogurt befestigen. Er kann bei Babys ab frühestens 9 Monaten bis zu 12 Jahren genutzt werden und wächst mit dem Kind mit dank verstellbarer Rückenlehne - sogar in der Breite. Der Fangkörper ist schmaler als bei anderen Modellen und für die Minis daher eher tolerierbar, außerdem ist er mit atmungsaktiven Material bezogen, wie auch andere Teile des Sitzes. Das wiederum war mir sehr wichtig, weil ich nicht wollte, dass sie nach jeder Fahrt nass geschwitzt sind. Der Bezug ist waschbar.
Kurz gesagt: ich war schon vor diesem Post sehr vom Guardianfix Pro 2 angetan und bin es jetzt, nach dem Kontakt mit Kiddy, noch mehr, weil ich mich etwas eingehender damit beschäftigen musste.
Die technischen Daten könnt ihr hier nachlesen, aber ich muss noch eine Sache erwähnen, die mich schwer begeistert hat: nach einem Unfall tauscht Kiddy gegen Vorlage des Unfallberichts den Sitz kostenlos gegen einen neuen aus. Und sie haben die Garantie freiwillig von zwei auf drei Jahre verlängert.

Die Auszeichnung als "Marke des Jahrhunderts", die der Firma im November verliehen wurde, scheint mir jedenfalls gerechtfertigt zu sein. Und ja, in diesem Fall bin ich mit meiner Begeisterung tatsächlich etwas beeinflusst worden, nicht zuletzt von der sympathischen Art der Mitarbeiter, mit denen ich Kontakt hatte. Man möge mir verzeihen.

Mein Fazit, nach inzwischen einigen Testfahrten der Jungs - unter anderem einem nächtlichen Trip des Gatten mit ihnen nach Köln, ist also trotz kleinerer Schwierigkeiten eine definitive Kaufempfehlung. Ich bin sehr froh, dass wir uns für einen Sitz mit hoher Sicherheit und generell für dieses Modell entschieden haben.

Sie krakeelen inzwischen nicht mehr wie anfangs, wenn der Fangkörper angelegt werden soll, als sie sich noch sich mit den Füßen dagegenstemmten, bevor er sie überhaupt nur berührte. Der Protest ist nach einigen Tagen abgeflaut, es scheint eine reine Gewohnheitsfrage zu sein.

Und sobald sie erst einmal sicher angeschnallt sind, herrscht auch Ruhe. Ich glaube, man kann in dem Sitz ganz angenehm schlafen, da der Körper von allen Seiten gestützt wird. Wobei einer der beiden so sehr relaxt, dass er gerne mal bis zur Nasenspitze auf den Fangkörper herunterrutscht. Er scheint sich aber wohl zu fühlen und der Sicherheit tut es keinen Abbruch.


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Die Relaxhaltung.


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Und letztendlich das Wichtigste: gute Laune beim Autofahren.


Donnerstag, 11. August 2011

Lieblingsdinge...

Nachdem ich sozusagen kurz vor dem Finale stehe (was man möglicherweise an der Unregelmäßigkeit der Posts merkt - ich bin so faul geworden), gibt es hier noch einen schnellen Finde-ich-momentan-ganz-toll-Post (von links im Uhrzeigersinn):



"All my friends are dead" - ein nicht wirklich kindgerechtes, leicht makaber angehauchtes, aber umso witzigeres Bilderbuch über das Leben bzw. den Tod.

Die "Sookie Stackhouse/True Blood"-Buchreihe - ich verschlinge sie gerade wie am Fließband und mir graut davor, dass ich bald alle durch habe. Und die TV-Staffel endet auch bald, ich hoffe, es geht möglichst nahtlos mit Season 5 weiter.

Der Clinique Long Last Glosswear - Lipgloss mit Lichtschutzfaktor, hält lange, tolle Farben und pflegend wirkt er auch noch. In meinen Augen einer der besten Glosses.

"Go the f**k to sleep" - ein Hörbuch, gesprochen von Samuel L. Jackson (vorsicht, unzensiert), über die Problematik, die Kleinen zum Schlafen zu bringen. Gibt es auch in der deutschen Übersetzung als Buch, aber ich fand die Kombination mit Samuel Jacksons Stimme einfach zu großartig. Kann über Amazon.com (US) bestellt werden.
Das Buch scheint momentan der Renner unter Eltern zu sein und führt alle Hitlisten an.

Freixenet legero - alkoholfreier Cava! Gibt es in weiß und rosé und ich könnte mich wirklich reinsetzen. So lecker. Wird definitiv auch nach der Schwangerschaft bei uns im Kühlschrank zu finden sein.
Die anderen Marken sind alle ähnlich gut, Söhnlein, Light Live, Rotkäppchen... die Auswahl ist wirklich groß. Ein kleines Vorsicht: sie schäumen alle sehr, das Öffnen geht meistens nicht ganz problemlos.

Kneipp Entspannung pur - ein leicht schäumender Badezusatz, der fantastisch riecht (jedenfalls für mich) und mir zurzeit die Tage versüßt. Ich liege fast jeden Abend in der Badewanne, mit einem halb aufgeblasenen Wasserball unter dem Rücken (da ich sonst nicht mehr aus der Wanne kommen würde. Ähem.) und entspanne. Gerne auch stundenlang. Das tut einfach unverschämt gut.
Danach wird eiskalt geduscht und ich bin ein neuer Mensch. Für etwa 15 Minuten. :-)


Samstag, 7. Mai 2011

Drei Lieblingsdinge...


Meine Toms Shoes. So unglaublich bequem, dass ich sie am liebsten nicht mehr ausziehen würde. Es gibt sie in zig Varianten und Farben, die Außenseite ist aus dünnem Canvas, die Innensohle mit leichtem Fußbett aus weichem Leder. Man geht darin barfuß wie auf Wolken.


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Und eine gute Tat ist der Kauf noch dazu, da Toms für jedes gekaufte Paar ein weiteres Paar Schuhe an ein Kind in Not spendet, in weltweit 23 Ländern.


Mein zweiter Liebling ist weniger nobel, aber ich teile ihn mit wohl einem ziemlich großen Fanclub (weil ich gerade noch den vorletzten erwischt habe):
Chanel Mimosa. Sommerlicher geht es kaum, oder?



Und hier endlich die Lösung für mein Waschmittelproblem (ich finde die Duftnoten von herkömmlichen Waschmitteln einfach furchtbar, mir wird ständig schlecht davon und nicht einmal die Sensitiv- und angeblich duftneutralen Mittel sind ertragbar):




Ich bin so begeistert, absolut kein Geruch und es verzichtet auf schädliche Inhaltsstoffe.
Tolle Sache.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Für die Reise...



Wenn es auf eine längere Flugreise geht, finde ich diese Produkte ziemlich praktisch, weil ich da oben meistens regelrecht vertrockne. Das Makeup lasse ich sparsam ausfallen, meistens nur Mascara, zum Abschminken nehme ich die Reinigungstücher von Garnier, die sehr sanft sind und bei mir nicht auf der Haut brennen wie viele andere. Statt meiner normalen Creme benutze ich das Anti-Aging-Serum von Alverde, die kleine Flasche darf auch mit ins Handgepäck. Für trockene Nasenschleimhäute ist das Meerwasserspray toll, wenn es nachhaltiger sein soll, hilft das GeloSitin Orangenöl toll und riecht so gut (allerdings läuft das gerne wieder aus der Nase heraus, was eher befremdlich aussieht - also Taschentücher bereithalten). Als Kontaktlinsenträger brauche ich Augentropfen, die von Artelac mit Hyaluronsäure sind sehr praktisch und hygienisch, da man sie in Einzeldosen mitnehmen kann. Ich bin nicht sonderlich gut im Etwas-direkt-ins-Auge-tropfen, deshalb gebe ich einen möglichst großen Tropfen auf meine (saubere) Fingerkuppe, passe auf, dass er nicht verläuft und tippe mir damit auf die Kontaktlinse, wie beim Einsetzen quasi. Funktioniert tadellos und ohne Spiegel. Die Brille ist natürlich auch immer mit dabei, außerdem ein Paar Ersatz-Tageslinsen.
Für die Fingernägel, die ich mir auf Reisen meistens grundsätzlich schon am Flughafen abbreche, ist die Biotincreme von Abtei klasse, eine Sandblatt-Nagelfeile sicherheitshalber auch nicht verkehrt.
Wenn ich daran denke, nehme ich schon vor dem Flug Aspirin zur Thrombosenvorbeugung, am besten in der Apotheke fragen, welche davon geeignet sind, da es spezielle gibt.
Zahnbürste, Pasta, Schlafbrille, Ohropax und dicke Socken gibt es ja meistens an Bord, ansonsten unbedingt auch mitnehmen - das ist Gold wert (vor allem Ohropax, ohne die verlasse ich das Haus gar nicht erst).