Habt noch einen schönen Sonntagabend!
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Sonntag, 15. Januar 2017
Uäh. Sonntage. Aber wenigstens mit selbstgebackenem Brot.
Habt noch einen schönen Sonntagabend!
Mittwoch, 16. Juli 2014
Auf der Dult. Und ein paar Sprüche der Minis.
Anlässlich des Besuchs auf der winzigen Dult (für die Nicht-Bayern: das ist eine Art Haushaltswarenmarkt in Kombination mit Fahrgeschäften) bei uns um die Ecke, als ich ihnen erzählte, dass wir heute Karussell fahren werden - "Beim Karussell fahren muss ich immer weinen."
Beim letzten Dult-Besuch im Mai gab es nämlich während der Fahrt mehrfach heftige Tränenausbrüche - weil er sich das falsche Fahrzeug ausgesucht hatte und lieber in einem anderen sitzen wollte. Der arme Karussellbetreiber war völlig verwirrt und alle Außenstehenden müssen uns für grauenvolle Rabeneltern gehalten haben, die ihre heulenden Kinder gegen ihren Willen in Karussells zwingen. Das Ganze hat sich sage und schreibe drei Fahrten lang wiederholt, bis das unglückliche Kind endlich ein passendes Fahrzeug gefunden hatte und wieder lachen konnte.
Ich schlug ihm also vor, sich dieses Mal doch einfach gleich das richtige Auto auszusuchen und siehe da:
es gab keinen einzigen Tränen- oder Wutausbruch. Ich war sehr begeistert.
Nachdem ich neulich beim Einkaufen heftig mit den beiden schimpfen musste, weil sie mir ständig in verschiedene Richtungen davongelaufen sind - ist übrigens gaaanz prima, wenn es bei Zara im Schlussverkauf stattfindet, während man in der endlosen Schlange an der Kasse steht * -, sagte der eine doch glatt zu mir: "Mama, du bist ein ehrlicher Drache!"
* Der Grund, weshalb ich mit beiden Kindern am Samstagnachmittag in der Schlange bei Zara stand, war der folgende: wir waren vorher in meinem Lieblingsrestaurant etwas trinken und ich hatte ihnen erlaubt, in der gigantischen Pfütze in einem leeren Brunnenbecken barfuß herumzulaufen. Leider war der Boden rutschig und beide Minis binnen Minuten komplett nass. So sind wir also nur mit Unterhosen bekleidet bei Zara eingelaufen, um neue, trockene Hosen zu erstehen. Zu meiner Überraschung fanden sogar die immer mittelmäßig gelaunten, meist gestressten Zara-Verkäuferinnen die im Untergeschoss um die Regale rennenden Jungs "niedlich" und haben uns nicht direkt rausgeschmissen. Wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses.
Beim Springen auf dem Trampolin: "Hast du gesehen, wie wir getrampelt haben?"
Abends, nach dem Zubettbringen: "Mama, pass auf mich auf, ja? Ich pass dann auch auf dich auf."
Und jeden Tag, nach dem Aufstehen, hoffnungsvoll: "Ist heute Wochenende?"
"Erst Party, dann Urlaub." Woher sie das wohl haben?
"Schick ihn einfach ins Bett." Der ultimative Ratschlag des einen Kindes, wenn ich mit dem anderen oder wem auch immer schimpfe. Ins Bett schicken zieht immer. Furchtbare, furchtbare Bestrafung. Dabei machen wir das noch nicht einmal - aber es scheint die allerschlimmste Bedrohung zu sein.
Beim Baden im See hüpfte der eine Mini neulich nackt herum, während der andere noch angezogen mit der Schwimmweste am Ufer stand und jammerte "Ich will aaaauuuuuch das mit dem Penis!" - was, wie wir herausfanden, heißen sollte, dass er auch nackt herumspringen wollte.
Das Kind sitzt mit einem Filzstift in einer Ecke unseres Schlafzimmers und verkündet "ich schminke mich", woraufhin ich ihm erklärt habe, dass es zum Schminken spezielle Stifte gibt, die sich auch wieder abwaschen lassen und dass Filzstifte keine gute Wahl sind. Er sieht mich an und sagt: " Geh weg - dann kann ich besser rummachen."
Mir scheint, das war das Mini-Äquivalent zu Archimedes' "Störe meine Kreise nicht", oder?
Dienstag, 15. April 2014
Gefühlsduseleien. Und Busse.
Meine Jungs wickeln mich um den Finger. Gnadenlos. Und ich? Ich sehe es und bin ihnen trotzdem machtlos ausgeliefert. Das muss dann wohl Liebe sein.
Abends, nachdem ich ihnen vorgelesen und das Licht ausgemacht habe, muss ich meistens noch mindestens drei Mal ins Zimmer kommen - um ihnen die Wasserflasche zu reichen (die sowieso immer in ihrem Bett steht), um einen schrecklich wichtigen Schnuller zu suchen (es muss genau DER sein, wehe, ich finde ihn nicht) oder um ihnen noch ein anderes Buch, Kuscheltier oder Auto ins Bett zu legen. Oder, auch sehr ausgebufft: eine Fussel. Eine Fussel im Mund, die natürlich nicht selbst entfernt werden kann, weil man ja nichts sieht.
Inzwischen kündige ich beim dritten Besuch an, dass ich ab jetzt nicht mehr hereinkommen werde und sie ihre "Angelegenheiten" selbst regeln müssen.
Seit einigen Tagen kommt nun direkt nach dem "Licht aus!" die Forderung "Maaaamaaaa, noch eiiiinmal kommen! Kooooomm reiiin!" und wenn ich frage, weshalb, entsteht eine kurze Überlegungspause und dann rücken sie mit dem wichtigsten Argument aller Zeiten heraus: "Will noch ein Bussi." "Will noch schmusen." Wer kann denn da widerstehen?
Das andere Kind macht dann die Mutterglücksgefühle allerdings wieder zunichte, wenn es sich vor dem Bussi entrüstet abwendet und "Neiiiin, Buuuuus!! Bus! Bus!" brüllt. Irgendwo gab es da wohl ein kleines Kommunikationsproblem.
Zweieinhalbjährige Kinder sind die allerbesten.
P.S.: Kleine Anekdote von heute morgen - ich bringe die beiden zur Kinderkrippe und vor der Haustür unserer Nachbarn stellen sie fest: "Da wohnt die Post." Hochgezogene Augenbrauen meinerseits.
Diese Nachbarn nehmen manchmal, na gut, oft - öfter - ständig - unsere Päckchen an, wenn wir nicht da sind. Gott sei Dank hat der Gatte das nicht mitbekommen, sonst würde vermutlich mein Online-Konsumverhalten sehr in Frage gestellt werden.
Montag, 24. März 2014
Das Kinderzimmer.
Ich wurde neulich gefragt, ob ich nicht ein paar Ideen aus unserem Kinderzimmer posten könnte - et voilà, hier sind sie. Wie auch der Rest unserer Wohnung sind die Möbel und Grundtöne weiß, ich finde das einfach am praktischsten, weil sich so mit ein paar Akzenten ganz leicht ein neues Farbkonzept schaffen lässt und man, je nach Jahreszeit, einfach neu dekorieren kann.
Zu ihrem zweiten Weihnachtsfest haben wir ihnen die Ikea-Rutsche geschenkt, die auch nach wie vor oft in Benutzung ist. Vornehmlich vorm Schlafengehen, dann ist es quasi lebensnotwendig, dass noch mindestens dreihundertmal gerutscht werden muss.
Über Dawanda habe ich diese tolle Häuser-Girlande aus Holz bei SteffiArt bestellt.
Vor ein paar Wochen hat sich die Trapezstange noch dazugesellt, wir haben sie mittig im Raum aufgehängt. Die Stange habe ich über Amazon bestellt, im Set mit einem Schaukelbrett und Ringen - das Trapez ist momentan aber die beste Wahl, weil sie sich alleine dranhängen können und beim Schwingen keine Hilfestellung brauchen.
Eine riesige wandfüllende Satelliten-Weltkarte hängt am Kopfende des Raumes, unter "Nasapete" findet man diese Modelle.
Eine Längsseite des Zimmers ist komplett mit Expedit-Regalen von Ikea bestückt, dazu die weißen Stoffboxen, die ich mit Aufklebern des Inhalts versehen habe, damit man schnell findet, was man sucht. Hoffentlich auch bald die Minis selbst.
Das gerahmte Poster, die Abbildung eines Medizinschranks, ist ein Mitbringsel aus London, als wir dort die Damien-Hirst-Ausstellung besucht haben.
Wir haben zwei Vorhangseile hintereinander gespannt, eines für die normalen hellen Vorhänge und ein weiteres, um den türkisfarbenen Unterwasser-Stoff (auch von Ikea, aber leider nicht mehr erhältlich) separat als Sichtschutz und zur Deko aufhängen zu können.
Die Wandgarderobe ist von Vertbaudet.
An die Zimmertür habe ich in Blautönen lackierte Buchstaben aus dem Bastelshop geklebt.
Die Häuschen sind ein Souvenir aus unserem Cornwall-Urlaub.