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Sonntag, 15. Januar 2017

Uäh. Sonntage. Aber wenigstens mit selbstgebackenem Brot.


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Wie es scheint, bin ich wieder in meiner üblichen Winterstimmung angekommen: es kann gar nicht düster genug sein. Und solche Sonntage wie diesen kann ich schon gar nicht leiden, wenn ständig der Himmel aufreisst und die Sonne herunterstrahlt. Was soll das denn? Wo ist mein Schneesturm? Und warum, WARUM?, ist schon wieder Sonntag?
Am Montag wird es bei uns ereignisreich, die Minis machen vom Kindergarten aus ihren ersten richtigen Skikurs und kommen mir damit sooo erwachsen vor. Ein Bus wird sie abholen und ins Skigebiet bringen, alles ohne Eltern, nur die Jungs und ihre Freunde. Nicht, dass ich zu den vielzitierten Helikoptereltern gehören würde, ganz und gar nicht, aber irgendwie ist das für mich doch ein großer Schritt. Meine Babys, alleine auf der Piste. Wahnsinn. Ich bin sehr gespannt, wie es wird, was sie berichten.
Apropos berichten: die Kindergärtnerin des einen erzählte mir am Freitag, dass sie in der Vorschulgruppe mit Mathematik angefangen hätten und sich das Kind sehr beschwert hätte, dass alles so anstrengend wäre. Immer täte ihm von der ganzen Arbeiterei das Genick weh und überhaupt müsste er schon jeden Abend zuhause Arbeitsblätter ausfüllen und lernen.
Vor Verblüffung haben mir beinahe die Worte gefehlt. Die kleine Zwetschge ist ein solcher Geschichtenerfinder und Lügenbold, kaum zu fassen. Im Leben haben wir noch keine Arbeitsblätter oder Übungen zuhause gemacht und zum Lernen genötigt haben wir ihn schon gleich gar nicht. Ich muss sagen, in dieser Hinsicht ist er seinem Bruder völlig unähnlich. Der ist geradeheraus, platzt immer mit der Wahrheit raus und kann auch in für ihn unangenehmen Situationen nicht anders, als ehrlich zu sein. Während der andere Mini immer einfallsreicher im Geschichtenerfinden wird. Wo soll das hinführen?
Ich tröste mich gerade damit, dass er meinen prüfenden Blicken immerhin noch nicht standhält, irgendwann einknickt und verschämt hinter vorgehaltener Hand dann doch mit der Wahrheit rausrückt. Oder wahlweise peinlich berührt von Dannen marschiert, nachdem er sich doof gestellt hat („Was? Was? Ich versteh dich nicht, was meinst du?“)…
Ist ein bestimmt ein Zeichen von Intelligenz, nicht wahr? Ich meine, man muss schon genügend Verstand und Fantasie besitzen, um sich die Geschichten auszudenken. Und dann noch Schauspieltalent, um sie glaubwürdig rüberzubringen.

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Jetzt verrate ich euch noch das Rezept für das Dinkelbrot, das ich bei Hase im Glück gefunden habe. Ich liebe es, weil es so simpel ist und bisher auch immer etwas geworden ist. Meine Variante habe ich dieses Mal etwas abgewandelt und statt der Roten Bete Kürbispüree genommen, statt Walnüssen Sesam. So lecker. Wobei ich sagen muss, dass ich das Original mit der Roten Bete immer noch unschlagbar finde, ich mag diesen erdigen Geschmack einfach sehr. Probiert es mal mit etwas Trüffelbutter. Oder für’s Käsefondue. Ein Traum.

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Und jetzt kuschle ich mich zu den Kindern auf’s Sofa und schmökere im Buch von Goop, „Clean Beauty“. Man mag von Gwyneth Paltrow halten, was man will, aber das Buch ist wirklich schön aufgemacht. Und nach dem ersten Durchblättern auch ganz interessant. Es dreht sich um Wohlbefinden und Schönheit ganz allgemein, man findet Rezepte, Gymastikübungen, Beautytipps und vieles mehr.
Ich liebe Wellness für zuhause und da passt das Buch wunderbar dazu, inspiriert und unterhält. Klare Kaufempfehlung, wenn man sich ein bisschen mit seinem Körper beschäftigen und sich selbst etwas was Gutes tun will.

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 Ja, das Wohnzimmer ist momentan sehr rosa-lastig. Ich habe im letzten Jahr zum Winteranfang ein Wochenende ohne die Männer genutzt und zarte Rosa-Akzente eingeführt, irgendwo muss ich ja meinen Stand hier klarmachen. Wurde sogar klaglos akzeptiert. Wobei es in der Realität auch nicht so geballt daherkommt, wie gerade auf den Fotos.
P.S. noch ein kleiner Kauftipp - bei Butlers gibt es tolle Plastik-Tulpen, die verblüffend echt aussehen. Wirklich (ich mag Kunstblumen sonst gar nicht, die sehen meistens schlimm aus, aber diese sind toll). Sowohl als einzelne Blüten mit Stiel als auch im Topf. Sieht super aus und erspart das ständige Nachgekaufe, wenn die echten wieder verwelkt sind.

Habt noch einen schönen Sonntagabend!

Mittwoch, 4. Juni 2014

Sommerabende...

… und Leckeres zum Genießen.

 

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Ich hatte mir vor ein paar Tagen - mal wieder - ein neues Kochbuch zugelegt. Ursprünglich hatte ich das Neue von Nigella Lawson, "Genießen auf Italienisch", in der Hand, mich dann aber kurzfristig umentschieden: Burger: Homemade Fast Food. Es sollte einfach mal etwas anderes sein und italienische Kochbücher habe ich zuhauf, ein extra Burger-Buch allerdings noch nicht. Leider bin ich bisher über's Blättern nicht so richtig hinausgekommen und so stand ich beim letzten Großeinkauf zwar voller Lust auf einen Grill-Burger da, aber ohne tolles Rezept.

Aus diesem Grund ist hier also nur die nicht sonderlich originelle Standard-Version zu sehen:

ein Kilo Rinderhackfleisch mit einem halben Bund gehackter, glatter Petersilie, etwa einer viertel bis halben Knolle frischem grünen, gehackten Knoblauch, Meersalzflocken, Pfeffer und vier großen Esslöffeln grobem Senf (ich nehme immer Maille "nach alter Art") verfeinern, dann zwei Eier dazugeben und ordentlich - mit der Küchenmaschine am einfachsten - unterrühren. Daraus große "Patties" formen (bei uns auf Wunsch des Gatten ca. 2 cm Dicke und etwa 10-12 cm Durchmesser) und auf dem Grill bei dieser Größe mindestens 5-7 Minuten von jeder Seite grillen.

Dazu gab es fertige Burgerbrötchen (ebenfalls auf dem Grill aufgebacken), rote Zwiebeln, Avocado, Ochsenherztomaten, Essiggurken, Coppa und Cheddar. Und sehr empfehlenswerte, ganz leicht scharfe Pommes von McCain, die Western Frites.

 

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Zum Dessert gab es Himbeere-Cheesecake mit weißer Schokolade, in abgewandelter Form nach einem Rezept von Kreativfieber.de - die wiederum die Idee von Zucker, Zimt und Liebe hatten.

Nachdem ich etwas kniestig mit der Schokolade und den generell mit diesem Kuchen verbundenen Kalorien war und mich mit fettarmem Frischkäse, Crème Legere und einer Tafel Schokolade weniger versucht habe, war das Ergebnis zwar immer noch grandios lecker, aber auch nach einer Nacht im Kühlschrank nicht wirklich schnittfest. Tja, Abstriche müssen ja irgendwo gemacht werden. :-)

Ergänzt habe ich noch abgeriebene Zitronenschale und Vanille.

 

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Und zu guter Letzt: Sirup. Ich stehe Aperol Spritz und Hugo noch immer mit gemischten Gefühlen gegenüber, nachdem die letzten Sommer doch reichlich damit begleitet wurden. Es hängt mir ein wenig zum Hals heraus, sozusagen. Also bin ich ständig auf der Suche nach Alternativen. Leider finde ich die meisten Sirups unangenehm süß und viel zu künstlich im Geschmack, weshalb ich mich nach dem zehnten Rezept über Rhabarbersirup selbst an den Kochtopf gestellt und ein bisschen 'rumprobiert habe. Das Ergebnis ist wirklich eines Posts würdig:

Rhabarber-Ingwer-Vanille-Rosmarin-Sirup

400 Gramm Rhabarber mit 200 Gramm braunem Rohrzucker (wer es weniger süß mag, dem reichen sicherlich auch 150 Gramm oder weniger) und 300-400 ml Wasser aufkochen, 4 Zweige Rosmarin, ca. 5 cm Ingwerwurzel, ordentliche gemahlene Vanille (Dr. Oetker) und die Schale einer Bio-Zitrone in Streifen hinzufügen und das Ganze mindesten 15-20 Minuten köcheln lassen. Durch ein Sieb passieren (bei mir kam etwas Mus mit durch, aber dadurch erinnert der Cocktail schön an einen Bellini - ansonsten einfach eine Filtertüte oder ein feinmaschigeres Sieb verwenden) und abkühlen lassen.

 

Einen guten Schuss des fertigen, abgekühlten Sirup mit Weißwein und Mineralwasser aufgießen, Eiswürfel dazugeben und mit einem kleinen Rosmarinzweig dekorieren.

 

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Dienstag, 27. Mai 2014

Superschnelle Aprikosen-Mandel-Tarte...

 

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(Dinkel)Blätterteig aus dem Kühlregal auf dem Backblech ausrollen, mit Butter bestreichen, Aprikosenhälften darauf setzen, Mandeln, Rohrzucker und Vanille darüberstreuen und bei 150-180 Grad Umluft etwa 15-20 Minuten backen. Fertig.

Dazu gibt es eine Creme aus Quark, Frischkäse und Griechischem Joghurt - je nach Geschmack mischen und süßen, mit Minze garnieren.

 

Leeecker!

 

Dienstag, 22. April 2014

Ostern...

Die Tage gingen dieses Mal so richtig schnell vorbei - vielleicht lag es daran, dass wir hier ziemlich viel Trubel hatten? Der Gatte feierte Geburtstag, wir hatten ungefähr zwanzig Freunde und Familie zum Osterbrunch zu Gast, haben Ausflüge gemacht und waren zum allerersten Mal mit den Minis im Hallenbad. Um von der Aufräumerei der letzten Tage gar nicht erst zu sprechen.

Aber es hat sich gelohnt, wir hatten wirklich viel Spaß, trotz des eher mäßig schönen Wetters.

 

Die Ostereiersuche musste leider drinnen stattfinden, dennoch waren die Minis von den Schoko-Eiern noch vor dem Frühstück schwerst begeistert. Unglücklicherweise ist damit auch mein ultimatives Druckmittel abgehakt - "Ihr müsst gaaaanz brav sein, kein Geschubse, kein Streit, sonst kommt der Osterhase nicht."

Nun grüble ich über neue Verhandlungsstrategien. Momentan funktioniert die Aussicht auf Eis ganz gut.

Das eine Kind hatte mir gestern die Schreibtischschublade ausgeräumt und weigerte sich trotz vorherigen Versprechens nach dem Spielen diese wieder einzuräumen ("Mama, mach' du!"). Nach ewiger Diskussion erbarmte sich plötzlich und unerwartet der Bruder und räumte wortlos die Sachen ein. Ich war hoch begeistert und belohnte ihn mit einem kleinen Eis, während der andere entsetzt in Tränen ausbrach und nicht fassen konnte, dass er nun tatsächlich keines bekommen würde. Ich war wirklich Willens, das durchzuziehen - bis er schrecklich heulend zur Schublade robbte und "alleine, alleine, ich mach' es alleine" schluchzend alles wieder ausräumte, um es sofort danach alleine wieder einzuräumen.

Ich konnte einfach nicht anders, als ihm auch ein Eis zu überreichen. Mit sehr mühsam unterdrücktem Grinsen.

 

Der Osterhase kam jedenfalls, Super-Benehmen hin oder her, und brachte Roller und Helme. Für letzteres wurde es bei den gewagten Laufradmanövern der letzten Wochen wirklich Zeit.

 

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Für ausgiebige Fotodokumentation unseres Brunches hat mir, wie eigentlich immer - wie macht ihr das, Food-Blogger?! - , die Zeit gefehlt. Ich stand noch in der Küche, als schon die ersten Gäste eintrafen, daher gibt es hier nur spärliche Bilder.

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Kokos-Zitronen-Makronen, getarnt als Osternester. Rezept ist von hier, allerdings ohne Lemoncurd. Der, den ich erwischt hatte, schmeckte einfach ekelhaft künstlich, also habe ich ihn weggelassen, um die Makronen damit nicht zu verschandeln. Ach, die Temperatur und Backzeit kamen bei mir auch nicht hin - wie man an der braunen Färbung erkennt. Besser nur mit knapp über 100 Grad und deutlich kürzer als 20 Minuten.

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Wahnsinnig gut waren auch die Spinat-Cheddar-Bärlauch-Muffins, eine Abwandlung dieses Rezepts. Ich habe mir den Zwiebel-Knoblauch-Chili-Teil erspart und der Einfachheit halber zum Spinat einfach frischen Bärlauch hinzugefügt. Nachdem ich die Menge verdoppeln musste, habe ich auch noch ein drittes Ei hinzugefügt.

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Außerdem gab es aus dem Backofen noch "Eier-Körbchen" (ein aufgeschlagenes Ei in der mit Blätterteig ausgelegten und mit etwas Schnittlauch und Schinkenwürfeln gefüllten Muffinform im Backofen garen), einen Brioche-Auflauf mit Frischkäse und Blaubeeren und Himbeere-Ricotta-Kuchen… um hier nur einen Teil der Köstlichkeiten zu nennen.

 

Donnerstag, 27. März 2014

Mmmmh.

Ich habe mich kreativ in der Küche ausgetobt, um endlich die neuen Tchibo-Backformen zu testen. Die altbekannten Kuchenrezepte waren mir heute zu unspektakulär, also habe ich mich an einer Eigenkreation ausprobiert und siehe da - richtig, richtig lecker! Das kam unerwartet.

Die Zutaten waren nämlich Rhabarber, Rosmarin und Stevia. Nicht, dass ich dachte, es wird ungenießbar, nur eben hätte ich nicht mit einem rundum gelungenen Backwerk gerechnet. :-) Ich benutze zur Zeit häufiger Stevia, wenn ich backe, mag aber den Nachgeschmack nicht wirklich. Der Grund, weshalb ich es dennoch verwende, ist, dass die Minis ab und zu etwas vom Zucker "entlastet" werden sollen. Wenn es bei uns schon morgens zum Frühstück Waffeln gibt, muss da nicht gleich ein Pfund Zucker drin sein. Finde ich. Und für den kleinen Snack am Nachmittag geht es dann manchmal auch ohne, wenn ich schon selbst backe.

 

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Zwei Stangen Rhabarber mit einem Schuss Wasser, etwas braunem Zucker, drei Rosmarinzweigen und einer Vanillestange sirupartig einkochen lassen. Inzwischen zwei Eier, 80 Gramm flüssiges Pflanzenfett, 8 Gramm Stevia und ordentlich gemahlene Vanille (Dr. Oetker) verquirlen, bis die Masse hellgelb ist - etwa drei Minuten. Dann vorsichtig 100 Gramm Mehl (ich nehme gerne das Instant-Rosenmehl), zwei Teelöffel Backpulver einrühren, mit einem kleinen Schuss Sahne aufgießen. Das Rhabarberkompott abkühlen lassen, Rosmarinzweige entfernen und langsam in den Teig einrühren. Die Küchlein bei etwa 175 Grad Umluft für ca. 10 Minuten backen, bis die Oberseite hellbraun ist. Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestäuben - die Küchlein selbst sind wenig süß, da passt das gut.

Noch ein Wort zu den Tchibo-Formen: großartig. Nach all meinen bisherigen Blechformen war das Silikon eine echte Offenbarung. Keine Brösel, keine klebenden Kuchenreste, supereinfaches Auslösen nach dem Backen. Und angeblich muss man die Formen auch nur einfetten, wenn sie in der Spülmaschine gewaschen wurden oder der Teig sehr trocken ist. Ansonsten genügt einmaliges Fetten vor dem Erstgebrauch.

 

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Ich werde jetzt erst einmal versuchen, nicht alle Gugls aufzuessen, bevor die Minis aus der Krippe kommen. Sie schmecken so buttrig-zart, fruchtig und ganz leicht nach Rosmarin. Hach.

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Freitag, 21. März 2014

So kann man sich irren.

Der Frühlingsanfang ist gar nicht heute, am 21. März - nein, er war schon gestern! Aber auch wenn dieses Ereignis somit spurlos an mir vorübergegangen ist, einen besseren Tag hätte man sich dafür nicht aussuchen können. Es war ein so herrlicher Tag. Wir saßen auf dem Balkon, haben im Garten mit Nachbars Hasen gespielt (na gut, weniger gespielt von Seiten der Minis, eher die Hasen mit skeptischen Blicken bedacht) und später frisch gebackene Donuts mit Bananeneiscreme gegessen. Sehr fein.

 

Tchibo hat mich dieses Mal in einen kleinen Kaufrausch verfallen lassen, am liebsten hätte ich aus der Back-Edition alles gekauft. Aber leider musste ich mich beschränken (die Küchenausstattung nimmt bei uns steig zu, der Platz dagegen leider nicht), weshalb die Wahl auf den Donut-Maker fiel, zusammen mit diversen Gugl-Formen in verschiedenen Größen und österliche Ausstecher. Ich hoffe, die Silikonformen halten, was sie versprechen, mein Anti-Haft-Guglform-Blech hat mir beim letzten Mal nämlich einen heftigen Wutausbruch beschert, weil nicht ein einziger blöder Gugl aus der Form kommen wollte und ich nur Brösel ohne erkennbare Kontur hatte. Was war ich sauer.

 

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Das Donut-Rezept habe ich aus der Packungsbeilage des Donut-Makers, allerdings musste ich direkt ein paar Abwandlungen ausprobieren: die Mengenangaben habe ich gedrittelt (wer isst denn bitte 70 Stück?!), statt Weißmehl Dinkelmehl verwendet und echte Vanille plus ein wenig geriebene Orangenschale hinzugefügt. Das Ergebnis war wirklich überzeugend lecker und ich bin sehr glücklich mit dem Erwerb, aber vielleicht sollte ich hier gestehen, dass ich noch nie in meinem Leben einen richtigen Donut probiert und somit keinerlei Vergleichsmöglichkeiten habe? ;-)

 

Die Bananeneis-Idee habe ich - natürlich - von Pinterest, es gibt zig Varianten davon. Das Ganze ist quasi die vegane Alternative zu Milcheis: man schneidet Bananen in dünne Scheiben, friert sie ein und püriert sie im Anschluss (ich hatte sie ein paar Tage eingefroren, weil ich es völlig vergessen hatte) im Blender oder mit dem Zauberstab. Bei mir sind es erst kleine gefrorene Bananenkrümel geworden, die aber mit dem Auftauen eine cremige Eis-Konsistenz angenommen haben. Für die Minis habe ich beim Pürieren noch einen Löffel Ovomaltine dazugegeben. Superlecker! Und es kam auch bei ihnen gut an. Ist vielleicht eine gesunde Alternative, falls der Milcheiskonsum im Sommer etwas überhand nehmen sollte, wovon ich bei uns ziemlich sicher ausgehen muss.

Mittwoch, 12. März 2014

Wie ein kleiner Blumengarten...

sieht dieser Kuchen aus:

 

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Die Idee mit den Mikadostäbchen habe ich aus dem Daylicious-Buch, von Törtchenzeit; endlich eine simple Möglichkeit für jemanden wie mich - mit furchtbarer Ungeduld und perfektionistischen Vorstellungen, die sich aber so leider nie umsetzen lassen - eine Torte mit optischem Wow-Effekt zu kreieren.

Als Innenleben habe ich mich für den hier schon altbekannten Orangen-Ricotta-Kuchen entschieden, zusammen mit einem Frischkäse-Weiße-Schokolade-Topping (eine Schicht rundum auf den Kuchen auftragen, über Nacht in den Kühlschrank stellen und am nächsten Morgen die Stächen mit dem Rest "anbetonieren" - hat wunderbar gehalten), an dem die Mikadostäbchen haften. Weiße konnte ich leider zu dem Zeitpunkt nicht auftreiben, aber auch mit der Zartbitter-Variante sieht es nett aus, oder?

Die Blumen sind natürlich essbar, ich habe meine vom Viktualienmarkt, weiß aber, dass es sie auch in der Metro gibt.

 

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Dienstag, 5. November 2013

Apfel-Hörnchen...

 

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Wenn's zum Sonntagsfrühstück mal keinen Apfelschmarrn, Müsli oder Waffeln gibt, dann liebe ich die supereinfachen Apfelhörnchen. Auch als Nachmittagssnack zum Kaffee oder Tee sind sie toll.

Blätterteig aus der Kühltheke ausrollen, Äpfel schälen und in schmale Spalten schneiden, Blätterteig mit etwas flüssiger Butter bestreichen (ich nehme seit Monaten zum Backen und ähnlichem nur noch Pflanzencreme - ja, heißt tatsächlich so, ich habe eben noch einmal nachgesehen - mit Buttergeschmack aus der Flasche, funktioniert bestens), Zucker oder Honig und Zimt oder andere Gewürze, z.B. Vanille, nach Belieben darüberstreuen, den Blätterteig in Dreiecke schneiden und mit je einer Apfelspalte belegen. Dann das Kunstwerk wie ein Croissant rollen, was mir meistens nicht sonderlich gelingt, vor allem, wenn die Jungs mitmischen. Ab in den Ofen, bei 180 Grad Umluft etwa 15 Minuten backen und danach sieht alles ansprechend lecker aus, auch wenn die Wickelei daneben gegangen ist. Das Prinzip funktioniert übrigens auch für schnelle Zimtschnecken, ohne Apfel.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Die letzten sommerlichen Rezepte...

… die ich definitiv nicht vorenthalten kann:
Blaubeer-Tiramisu
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Dazu Mascarpone, Quark und geschlagene Sahne nach Geschmack und Wunschkonsistenz mischen (ich nehme statt Sahne auch gerne mal das pflanzliche Rama Cremefine oder ergänze statt Quark mit Sojajoghurt), mit Vanille, geriebener Zitronenschale, etwas Zitronensaft und Zucker abschmecken. Trockene, krümelige Schokoladenkekse ohne Füllung - es gibt z.B. auch Schoko-Cantuccini - zerbröseln und als unterste Schicht in eine Schale geben. Mit einer Mischung aus Espresso und Limoncello beträufeln, darauf dann einige Blaubeeren geben und mit einer Schicht der Mascarponecreme abdecken. So lange wiederholen, bis die Creme aufgebraucht ist.
Kann auch gut mit Brombeeren ergänzt werden. Ich wollte das schon bekannte Himbeer-Cantuccini-Tiramisu etwas abwandeln, das ist hiermit gelungen. :-) Ein sehr leckeres, auch im Herbst schmeckendes Dessert - dann vielleicht mit Ahornsirup statt Zucker süßen?

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Mein derzeitiger Kuchenfavorit - Mandel-Zitronen-Ricotta-Kuchen ohne Mehl. So viele Komplimente habe ich selten für einen Kuchen bekommen und ihn inzwischen auch schon diverse Male gebacken. Aus dem Kühlschrank hat er im Sommer am besten geschmeckt, da er durch den Ricotta an Käsekuchen erinnert, aber nun könnte ich ihn mir auch gut lauwarm zu einer Tasse Chai vorstellen. Unbedingt ausprobieren! Das Rezept habe ich von Cakelets and Doilies. Ich würde allerdings empfehlen, die angebend Zuckermenge zu reduzieren, das empfiehlt die Autorin auch. Außerdem ersetze ich den weißen Zucker durch Rohrzucker und/oder Ahornsirup, dadurch wird der Geschmack malziger, würziger.
Mandel-Zitronen-Ricotta-Tarte
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Dienstag, 12. Februar 2013

Das Wochenende...

… ist vorbei und ich warte schon wieder sehnsüchtig auf das nächste. Schneetreiben, Müdigkeit und Bürostress sind nicht gerade förderlich für meine gute Laune. Und unglücklicherweise scheint es den Jungs ähnlich zu gehen. Vor allem einer der beiden ist momentan wirklich unausstehlich, er wacht schon schlecht gelaunt auf, bekommt einen Wutanfall nach dem anderen und steigert sich wirklich für Stunden hinein. Der kleine Zornestanz sieht aus wie von Rumpelstilzchen: er hüpft von einem Bein auf das andere, trampelt herum, plumpst schließlich auf den Hintern und haut dann seinen Kopf auf dem Boden. Danach liegt er dort für gerne auch mal eine halbe Stunde mit hochrotem Kopf und heult und schimpft.
Ich hoffe wirklich sehr, dass wir mit dieser Phase schon verfrüht die "Terrible Twos" abgedeckt haben und es nicht gleich so weitergeht.

Aber zurück zum Wochenende, wir hatten Besuch und haben lecker gekocht. Ja, ich muss uns selbst loben - mich für die gute Rezeptauswahl und den Gatten für's umsichtige Kochen (während ich, wie immer, dem Prosecco ein wenig zugesprochen habe und die Rezeptdetails anschließend nicht mehr allzu genau nahm). Wir ergänzen uns auf alle Fälle hervorragend.

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Ich fange in umgekehrter Reihenfolge an, weil ich einiges vormittags zubereitet habe (und somit noch Zeit für Fotos hatte):
Als Dessert gab es ganz simples Mousse au Chocolat ohne Eier (300 g dunkle Schokolade/ 75% im Wasserbad schmelzen, 500 g Schlagsahne steif schlagen, einen gehäuften Teelöffel Espressopulver in einem großzügigen Schuss Alkohol wie Grand Marnier, Cognac, Portwein, Whiskey…auflösen und die geschmolzene Schokolade vorsichtig unter die Sahne rühren, danach die Alkohol-Espressomischung untermischen. Kaltstellen, fertig).
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… dazu "Lemony Cream Butter Cake", das Rezept habe ich über Pinterest entdeckt - es gab jede Menge Komplimente dafür.
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Die Beilage zum Hauptgang waren gebackener Fenchel in Wermut nach Jamie Oliver und Rosmarin-Kartoffeln.
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… dazu Brot und diverse Dips und selbst gemachte Kräuterbutter (die ich allerdings im Kühlschrank vergessen habe).
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Und das fertige Hauptgericht: in Gewürzmilch mit Rosmarin, Thymian, Lorbeerblättern und Piment über Nacht mariniertes Schweinefilet, das Rezept ist aus der "Lust auf Genuss" - Wunderbare Alpenküche, allerdings etwas abgewandelt. Ich habe Filet statt Braten genommen und der Gatte hat am Ende die Sauce etwas modifiziert. Es war extrem lecker und einfach mal etwas Neues, vor allem die Sauce war toll und hat mit dem ganz leichten Karamellanklang perfekt dazu gepasst.
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Mittwoch, 6. Februar 2013

Echte Konkurrenz...

… für "Death by Chocolate" - in meinen Augen ist der Mississippi Mud Pie von Martha Stewart noch schlagkräftiger: 3 Schichten Schokolade in allen erdenklichen Formen (Keksboden, Schokoladenteig, Schokoladencreme) und obendrauf Sahne. Uff.

Ich glaube, ich mag erst einmal für sehr lange Zeit nichts mehr von Schokolade sehen oder hören. Obwohl ein Großteil des Kuchens ein Einzugsmitbringsel für Freunde war, statt Salz und Brot sozusagen Schokolade und Sahne… daher auch die etwas lieblosen Fotos - wir hatten es eilig, was mit zwei kleinen Rotznasen meistens eine ungünstige Kombination ist: kaum sind die Schuhe beim einen angezogen, hat der andere sie schon wieder abgestreift, dann ist plötzlich noch eine Windel voll oder der Pulli nass, weil sie ihre Trinkflasche über sich geschüttet haben, es müssen gefühlte 20 Schnuller gesucht werden und wehe, man kommt mit einer Mütze an.

Dennoch, ein Satz, den ich neulich gelesen habe, trifft es perfekt: der schlimmste Tag mit euch ist besser, als der beste ohne euch.

Ich hab' euch lieb, Mäuse.

 

 

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Donnerstag, 31. Januar 2013

Backen!

Nachdem es uns inzwischen deutlich besser geht, hat mich auch die Backlust wieder gepackt. Es gab Cranberry, Cocos and Orange Bread with Yoghurt von Donna Hay. Als richtigen Kuchen sollte man es vielleicht nicht sehen, aber als "Teegebäck" passt es prima und war wirklich gut.

 

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Ich habe griechischen Joghurt genommen und noch einen Spritzer Ahornsirup darüber gegossen.

 

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Sonntag, 21. Oktober 2012

Herbst!

Ich liebe den Herbst einfach, er ist meine absolut bevorzugte Jahreszeit. Die Farben sind so prächtig, die Tagesstimmungen so intensiv, alle Kontraste so leuchtend. Ich liebe es, wie warm das Sonnenlicht ist und wie trüb und grau es draußen bei Nebel aussehen kann. Die Nächte sind so kühl und klar, der Geruch so erfrischend. Dazu kommt die Vorfreude auf Tee, Kerzenlicht, kuschelige Betten und nicht zuletzt auf Lebkuchen und Weihnachten und Glühwein. Tage auf dem Sofa verbringen und lesen oder backen und basteln, Spaziergänge durch raschelndes Laub. Herrlich. Ich hole mir jetzt erst einmal ein Glas Rotwein.
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Spaghetti-Kürbis - ganz simpel mit Salbei, etwas Butter, Meersalz und Käse überbacken.
Das war der erste Versuch, aber definitiv nicht der letzte. Ich bin richtig begeistert.
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Der vermutlich letzte, richtig warme Sommertag - und das beinahe Ende Oktober. Am See sitzen, aufs Wasser schauen und Federweißer trinken, während die Kinder im Laub sitzen und mit Blättern spielen. Kann ein Nachmittag schöner sein?