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Dienstag, 18. August 2015

Ha. Neuigkeiten.

Wie kann ich das jetzt am besten kundtun?

In den letzten Wochen, ach Monaten, ging es bei uns sehr spannend zu. Nervenaufreibend. Stressauslösend. Herzklopfenverursachend.

Und seit gestern ist endlich alles geregelt: wir werden - tadaaaaaa! Trommelwirbel bitte! - Hausbesitzer. Yaaaaaay!

 

Noch ist der Gedanke gar nicht richtig zu mir durchgedrungen, es fühlt sich nicht anders an als vor dem Notartermin. Ich bin mental zwar schon seit Wochen am Planen der Einrichtung, aber mit der harten Realität habe ich mich bisher noch nicht befasst. Das sickert gerade so langsam durch.

Wie, um Himmels Willen, sollen wir bloß alles in Kartons packen? Wie wird das alles in unser neues Haus passen? Wie wird der neue Kindergarten für die Jungs werden? Was muss man als Hausbesitzer alles beachten, was abschließen, was selbst regeln? Oh weia.

 

Um ehrlich zu sein, ich bin gerade schon mit der Packerei überfordert. Ich habe hochmotiviert Kartons und Packmaterial bestellt und scheitere jetzt schon, nach nur etwa 10 gepackten Kisten. Ich öffne eine Schranktüre nach der anderen, schaue mir den Inhalt an und beschließe, dass ich genau diese Sachen gerade nicht packen möchte. Keine Lust auf Aussortieren alter Dokumente oder der harten Auswahl meiner Schuhe. Welche werde ich in den nächsten drei Wochen nicht doch eventuell noch unbedingt brauchen? Selbiges in der Küche: was, wenn ich unbedingt morgen einen Kuchen in dieser ganz speziellen Backform backen muss? Was, wenn ich spontan Marmelade einmachen will? Was, wenn die Kinder ein Picknick machen wollen? Was, wenn...

 

Also stöbere ich erstmal online nach neuen Shops und Einrichtungsideen. Und finde, dass ich genau jetzt ein neues Blog-Layout brauche. Dringend. Denn wann wäre der Zeitpunkt zum Bloggen besser, als in der heißen Umzugsphase?! Ernsthaft. Was sein muss, muss sein.

 

Aber um wieder zurück zum Thema zu kommen: der Umzug. Wie es aussieht, dürfen wir in ein paar wenigen Wochen in unser neues Heim einziehen und ich muss das alles möglichst kurzfristig geregelt bekommen, da der Gatte, juhu, gerade beruflich so gut wie nie zuhause ist. Der Kindergarten hat in den  nächsten zwei Wochen geschlossen und wir müssen Kinder, Großeltern und diverse Geburtstage irgendwie jonglieren. 

Was auch noch ein interessanter Punkt ist: wir bekommen mit dem Haus zwar endlich einen richtigen Keller, nicht diese lächerlich kleinen Mietwohnungsverschläge, die wir bisher immer bis unter die Decke zugestellt haben, aber… ABER. Das Haus ist kleiner als unsere jetzige Wohnung. Hmmm. Das könnte durchaus noch eine Herausforderung werden. Zumindest fürchte ich, dass ich meinen Kleiderschrank deutlich reduzieren muss. Schnief. Die ganzen "Hey, vielleicht nimmst du bald noch 10 Kilo ab und passt wieder in deine Ausgeh-Outfits von vor 10 Jahren"-Teile, die werde ich wohl aussortieren müssen. Nicht, dass ich noch großartig in Clubs ausgehe. Aber man weiß ja nie… selbiges gilt für meine wunderschönen 12cm-Highheels. Vielleicht tausche ich ja doch irgendwann wieder die Ballerinas und soliden 8cm-Absätze gegen Stilettos? Kann man es wissen?

Trotzdem. Ich kann es kaum abwarten.

Kann unser Glück kaum fassen. Wir haben lange nach etwas Passendem gesucht, haben einige Absagen bekommen, sind unsicher geworden, wussten nicht mehr, was und wohin wir wollten, konnten uns nicht einigen. Und ganz am Schluss haben wir dann doch das perfekte, winzige Häuschen gefunden. Mit Garten. In der Stadt, die wir doch eigentlich so lieben. Die Kinder können alleine zu Fuß zur Schule gehen und draußen spielen. Und trotzdem sind wir noch mittendrin. Können abends durch die Fußgängerzone schlendern, ins Kino gehen und immer noch nach Hause radeln. Keiner muss seinen Job aufgeben, unsere Freunde bleiben immer noch um uns herum. Das fühlt sich gerade einfach so richtig an.

 

Jedenfalls werdet ihr - sofern euch das interessiert? - in den nächsten Wochen hier viel Einrichtungskram zu sehen bekommen. Und ich teile meine neu gefundenen Online-Adressen mit euch. Abgemacht? Ich dachte immer, ich kenne schon alle netten Shops mit Möbeln und Krimskrams, aber denkste. Immer wieder neue Inspiration.

 

Bis dahin gibt es noch ein paar Fotos vom letzten Wochenende. Wir waren mit Freunden in Südtirol, um Geburtstag zu feiern. Und nach den letzten, wahnsinnig heißen Wochen, war das Herbstwetter eine echte Abwechslung. Allerdings frage ich mich gerade, ob meine Sommergefühle wohl wieder zurückkehren werden? Gerade kann ich mir jedenfalls die nächste Hitzewelle ab morgen oder übermorgen nur schwer vorstellen. 

Dafür sehe ich herbstliche Gartenfeste mit Lampions vor mir. Und Winterabende vorm Kamin (nicht, dass wir den schon hätten. Das muss budgetmäßig definitiv bis zum nächsten Jahr warten). Hach.

 

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Der junge Mann auf dem letzten Bild sagte mir, als wir uns gestern verabschiedet haben, "Mama, ich habe immer einen Zeitpunkt für dich. " Ich verstand nicht, was er sagen wollte und fragte nach, "Was meinst du mit Zeitpunkt?" "Na, ein Zeitpunkt. Ich habe immer Zeit für dich, wenn du magst. Ein Zeitpunkt."

Mein kleiner Poet. Ist das nicht einer der wunderschönsten Sätze, die man hören kann?

 

Um nicht ganz kitschig zu enden - wir sind an dem Wochenende mit Mountaincarts (wie Gokarts, nur stabiler) den Berg hinuntergedüst, na ja, gedüst in meinem Fall eher relativ, alle anderen haben den Sohn und mich überholt, weil hallo? bergab, Hintern direkt überm Boden, steiniger Weg und überhaupt… jedenfalls sagte das Kind irgendwann trocken zu mir: "Mama, so wird das mit dem Gewinnen nix."

Bäm. In. your. face. Das hat gesessen. Fade, langweilige Spaßbremsen-Mama.

 

Bin trotzdem Letzte geworden. Das Kind ist ein paar hundert Meter vorm Ziel zur Tante umgestiegen, um diesem Schicksal zu entrinnen.

Tja.

 

Freitag, 17. Juli 2015

Hello again.

Oh Leute. Irgendwie klappt es mit mir und dem regelmäßigen Bloggen nicht. Ich nehme es mir wirklich fest vor, mache sogar vorm Essen brav Fotos. Lade sie im Idealfall sogar auf den Rechner. Und vergesse spätestens dann, dass ich eigentlich einen Blogpost schreiben wollte. 

Und dann sehe ich mir Wochen später all die Essensbilder am PC an und kann mich nicht einmal mehr an die Zutaten erinnern.

 

Momentan herrscht hier aber auch wieder mal "Land unter". 

Ich sitze gerade zuhause am Schreibtisch, trinke eine Weinschorle und bin glücklich. So glücklich. Es riecht nach Gewitter, draußen wehen heftige Windböen, aber man sieht, dass der Regen wohl nicht kommen wird. Der Tag war, wie so viele in den letzten Wochen, sehr, sehr heiß, deutlich über 30 Grad. Unsere Balkontüren stehen weit offen und durch die Wohnung weht ein frischer Wind.

 

Wir stehen vor einer wahnsinnig wichtigen Entscheidung, die letzten Monate waren unglaublich nervenaufreibend und es ist noch immer kein Ende in Sicht. Ich komme kaum dazu, einen klaren Gedanken zu fassen, geschweige denn, mich dem Kochen, Bloggen oder auch nur Aufräumen zu widmen.

Dabei hätte ich, wie immer, so viel Lust und auch Ideen, aber mein Kopf und vor allem meine verfügbare Zeit ist zu voll mit anderen Dingen. Ich kann mich teilweise nicht einmal selbst denken hören. Ein doofer Zustand.

 

Und, was man auch nicht unterschätzen darf - ich habe ein neues Handy. Und damit den Wechsel vom iPhone zum Androidhandy gewagt. Ist zwar nicht so schlimm, wie ich dachte, kostet aber dennoch manchmal Zeit (bereuen tue ich es allerdings keine Sekunde!).

 

Vor zwei Wochen waren wir auf der Hochzeit von Freunden in Italien und ich vermisse jede Sekunde dort. 

Wir sind über Bozen Richtung Treviso in die Proseccoregion gefahren und hatten die beste Zeit. Und das wundervollste Hotel.

 

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Nach der Nacht in Bozen sind wir am nächsten Tag eigentlich nur für einen kurzen Abstecher auf den Ritten gefahren - und saßen dann stundenlang dort oben im Gewitter fest, da die Gondeln nicht mehr fahren konnten. Auch eine Erfahrung… der Ausblick war's aber wert.

 

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Nach etwas mühsamer Fahrt, weil unser Navi plötzlich ausfiel und die Straßen durch die Weinberge nun nicht gerade ausführlich beschildert sind, kamen wir zu diesem Ausblick in unserem Hotel an:

 

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Die vier Tage dort waren einfach herrlich, auch wenn ich die letzten zwei Wochen gebraucht habe, um überhaupt wieder ans Prosecco-Trinken denken zu können. Wer hätte gedacht, dass man Prosecco irgendwann mal "über haben" kann?!

 

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Am Abend der Hochzeit, die in einem Hotel auf einem der Hügel der Gegend stattfand. Mit sensationellem Ausblick und einer Tafel direkt zwischen den Reben - wie im Bilderbuch. Da möchte man glatt noch einmal heiraten.

 

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Samstag, 6. Juni 2015

Hach Sommer.

Es ist so herrlich. Das ganze Leben spielt sich wieder draußen ab, man braucht auch abends keinen Pullover, kann den ganzen Tag barfuß laufen, in den See hüpfen, Eis essen, picknicken, grillen, sich Wasserschlachten liefern und Erdbeeren pflücken. Schöner kann das Leben kaum sein, oder?

 

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Wir nutzen das lange Wochenende wirklich aus. Nachmittage im Park, Abende im Biergarten, Paddeln am See und Spaziergänge auf'm Berg, wenn es im Tal zu heiß ist.

 

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Und hier noch ein paar Weisheiten der letzten Tage:

 

Kind fragt: "Wie ist mein Name auf Englisch?" Ich sage es ihm, er fragt seinen Bruder "Und wie heißt du auf Englisch?" - Bruder antwortet: "Blackout."

Auch nicht schlecht, oder? Wir hätten ihn bei der Namensgebung miteinbeziehen sollen.

 

Die Großeltern zeigen ihnen Kühe auf der Wiese, Oma fragt, ob sie denn wissen, woher die Milch kommt, Kind antwortet "Aus dem Ding mit den vielen Penissen unten dran."

Ich finde, das ist eine relativ akkurate Beschreibung eines Euters. 

 

Der eine kommt laaange nach dem Zubettgehen noch einmal mit den Worten "Ich such' nur was…" ins Wohnzimmer geschlendert. Auf unsere doch etwas nachdrücklichere Aufforderung, er möge doch bitte sofort wieder ins Bett verschwinden, werden wir quasi enterbt ("Niiiieee wieder bekommt ihr was von mir") und er stapft wütend ins Zimmer zurück, wo er dem anderen Kind berichtet "Mama und Papa waren voll gemein zu mir…" woraufhin der mitfühlende Bruder antwortet: "Eeeecht? Du Armer."

 

Der Gatte tritt dem Kind versehentlich beim Stadtbummel von hinten in die Hacken, das Kind dreht sich entrüstet um und sagt vorwurfsvoll "Du Vollpfosten."

Und nein, es war tatsächlich kein Verhörer, er erklärte uns auf Nachfrage, dass das Wort "sowas wie 'Du doofer Blödmann'" bedeute und er es aus dem Kindergarten von den großen Jungs hätte. Yay.

 

 

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Wir waren auf dem Rockavaria und durften Kiss sehen...

 

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 … ich habe mit den Kindern eine Flughafentour gemacht - sehr interessant, vor allem die Jungs waren beeindruckt, weil so viele "Millionen" vorkamen. Millionen Passagiere, Millionen Euro, Millionen Liter Treibstoff… Und im Anschluss gab es noch einen ganz netten Spielplatz, der gerade anscheinend erweitert wird und dann richtig toll aussieht.

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Und wir haben lange Abende im Biergarten (wir lieben den Biergarten an der Alten Messe, zusammen mit dem Bavaria Park und der Kongressbar, wo man wunderbare Cocktails trinken und den Kindern beim Über'n-Platz-radeln zusehen kann) und in Restaurants verbracht, auf dem Heimweg gab es noch einen kurzen Abstecher zum Kulturstrand (wirklich sehr, sehr schön - und vor allem kindertauglich, es gibt Smarties-Eis und man kann durch den Brunnen waten, der dankenswerterweise anscheinend nicht tiefer als hochgekrempelte-Shorts-bei-Dreijährigen-Tiefe wird!) und durch die Fußgängerzone - um noch eine kleine Tanzeinlage bei Konnexion Balkon darzubieten. Und dem Sänger danach die komplette "Planes"-Geschichte zu erzählen. Um halb 11 nachts. Und dann noch eine CD geschenkt bekommen und freudig nachfragen "Ist da Planes drauf?". Aber beim Reinhören war er dann doch wieder versöhnt, obwohl kein "Planes" drauf war. Tolle Band, tolle Musik.

 

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Samstag, 30. Mai 2015

Kurztrippen. Schon wieder.

Yay. Wir haben aus dem langen Wochenende einen kurzen Trip nach Österreich gemacht - eigentlich, um dem miesen Wetter in Süddeutschland zu entfliehen, aber leider hat es uns auch in Kärnten erwischt. Allerdings nur 2 verregnete Tage lang, danach wurde es deutlich wärmer und auch freundlicher.

Und sportlich war's auch: eine Radtour, Segeln und Stand-up-Paddeln. Herrlich. Hoffentlich ein Vorgeschmack auf den (irgendwann?) kommenden Sommer.

 

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Man beachte bitte den Schnee auf dem Berg. ^^

 

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Der Faaker See mit seiner herrlichen Farbe. Wer mit Kindern einen Radausflug machen will, kann sich im Fahrradcenter Faaker See Räder, Anhänger und Sitze leihen. War am Wörthersee nicht ganz einfach, da die meisten Verleiher dort eher auf erwachsene Hotelgäste spezialisiert sind. Die Runde um den See ist mit Anhänger zwar ziemlich anstrengend, weil es häufig kurze Strecken bergauf geht, aber wenn man, wie ich, Glück hat und ohne Ballast radeln darf (danke an dieser Stelle an Gatte und Opa), ist es eine wirklich nette und absehbare Tour. Ich war jedenfalls sehr überrascht, als wir plötzlich wieder am Ausgangspunkt angekommen waren.

 

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Die Kinder im "Planes"-Fieber. Es gibt gerade nichts Faszinierenderes als die Flugzeuge. Jeden Abend geht eine hektische Suche los, beinahe wie früher mit ihren Lieblings-Schnulli, damit auch ja alle Mitglieder der Flugzeugfamilie mit ins Bett kommen. Sehr schön übrigens, wenn das Kind plötzlich im vollbesetzten Flugzeug Richtung Urlaub "Mayday, mayday, wir stürzen ab!" ruft  (weil genau diese Szene wieder und wieder nachgespielt wird) - und man sich hektisch über die Sitze wirft, um ihm den Mund zuzuhalten und danach entschuldigend in die Runde lächelt.

Aber ich liebe es, wenn er im Eifer des Gefechts die Worte verwechselt und immer von "Dustys Croutons" statt Pontons spricht. Herrrrrrlich. Und ich kann inzwischen sämtliche Namen auswendig, fragt mich nur. Ich weiß sogar die Namen der kleinen Feuerspringer-Fahrzeuge, jawohl. Werde ja auch täglich abgefragt.

 

Mittwoch, 20. Mai 2015

Lieblings-Apps von den und für die Minis.

Weil ich immer dankbar für und auf der Suche nach neuen Apps für die Jungs bin, dachte ich, ich zeige hier auch mal unsere Favoriten - vielleicht ist ja etwas für euch dabei?

 

Die Fiete-App. Tolle Zeichnungen, sehr süße Spiele, relativ einfach, daher auch für etwas kleinere Kinder.

 

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Miximal und Drawnimal. Bei Minimal kann man aus verschiedenen Körperteilen Tiere "mixen" und sich den kreierten Namen vorlesen lassen. Bei Drawnimal (das mein liebstes Spiel ist), kann man aus dem Alphabet Buchstaben auswählen, zeichnet dann den vorgegebenen Umriss auf ein Blatt Papier und legt das Handy in die Mitte. Danach wird das Tier animiert und macht Geräusche. Ich finde es so witzig, weil Zeichnen und Lernen mit dem Handy verbunden wird. Und die Animation ist witzig.

 

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Space Explorer. Ein kleiner Hund, der das Weltall erkundet und auf verschiedene kleine Aufgaben trifft. Der große Gag unter den Jungs: einen dicken Planetenwurm zum Niesen zu bringen, bist der grüne Schleim überall klebt. Jungs halt.

 

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Ocean. Diverse Spiele und Geschicklichkeitsaufgaben rund ums Meer. Um ehrlich zu sein, müsste ich hier die Jungs fragen, was es alles an Features gibt - ich kenne die wenigstens davon. Kann sie jedenfalls lange beschäftigen.

 

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Meine 1. App. Es gibt drei Varianten, Fahrzeuge, Flughafen und Circus. Puzzle- und Kugelspiele, ganz toll gezeichnet. Und an die Musik gewöhnt man sich. Schon seit zwei Jahren ein Renner bei uns.

 

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Und für die, na, sagen wir mal, weniger Online-Affinen und Spät-Entdecker unter uns (wie… ähem… mich) - wusstet ihr, dass man mit der Kindle-App auch auf dem Handy oder iPad z.B. Kinderbücher ansehen kann? Ich liebe meinen alten Kindle sehr, aber nachdem er nicht in Farbe und unbeleuchtet ist, bin ich nie auf die Idee gekommen, Kinderbücher herunter zu laden. Nur durch Zufall kam ich auf die App und bin begeistert. Gerade für Urlaube ist es perfekt, ein paar Kinder(Bilder)Bücher dabei zu haben, ohne gleich einen extra Koffer zu beladen. Geht dann auch mal prima im Flugzeug oder im Restaurant.

Falls ihr das alle schon wusstet - bitte verzeiht mir meine Naivität. :-)

Den ersten Versuch startete ich mit "Der kleine Drache Kokosnuss" von Ingo Siegner und bin begeistert. Die Bilder sind so schön bunt und niedlich gezeichnet und die Geschichten auch für mich spannend. Ganz toll finde ich, dass tatsächlich die Gedankengänge der Kinder aufgegriffen werden, zumindest erkenne ich meine Jungs oft in Kokosnuss' Ideen wieder. Und der Schreibstil gefällt mir. Gut verständlich für Dreijährige, aber nicht übertrieben kleinkindlich. Tolle Bücher, ich freue mich schon auf die nächsten Bände.

 

 

 

Dienstag, 19. Mai 2015

Ooooh. Nochmal Burger.

Mich hat momentan die Burger-Lust fest im Griff, das hier wird sicher auch nicht der letzte Post dazu gewesen sein. Weil es mit Jalapenos etwas schärfer zur Sache ging...

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… musste für die Kinder eine simple Alternative her:

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Hühnchenspieße mit Paprika und Zitronenscheiben, abwechselnd aufgefädelt. Durch die Zitrone wird das Fleisch toll aromatisch und sehr saftig. Dazu gab es Ananas-Gurken-Salat, eine kleine Abwandlung vom letzten Jahr (Ananas mit roten Zwiebeln): Ananas, Gurke und Frühlingszwiebeln schneiden, mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken und zerzupfte Minze hinzugeben. Am besten schmeckt er, wenn er etwas ziehen konnte.

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Und zum Schluss natürlich das Beste: der Burger. Rinderhack mit ordentlich Petersilie, Salz und Pfeffer würzen, ein Ei dazugeben, gut verkneten. Gut zwei Handvoll Cheddar reiben und Jalapenos (in unserem Fall waren es drei) hacken, beides vermischen. Dann habe ich zwei Varianten versucht - in der ersten habe ich aus dem Hackfleisch Kugeln geformt, mit dem Daumen ein Loch hineingedrückt und den Jalapeno-Käse in das Loch gedrückt, etwa 1-2 Esslöffeln, je nach Größe. Für die zweite Variante (weil die erste etwas mühsam war), habe ich dann einfach den Käse und die Jalapenos unter's Fleisch gemischt und danach erst die Patties geformt. Letztendlich konnte ich keinen besonders großen Unterschied sehen oder gar schmecken. Der Gatte hat sie perfekt medium gegrillt und wir haben sie auf Bergkäse-Brot (konnte ich bisher nur bei HIT finden) zusammen mit einer schlichten Schnittlauch-Schmand-Creme (wie schon der Name sagt: Schmand, Schnittlauch und mit Salz und Pfeffer abschmecken) und Rucola gegessen. Dazu gab es dicke Süßkartoffelscheiben.
Dieser Burger hier war noch besser als der letzte, supersaftig und das schlichtere Drumrum harmonierte perfekt damit. Stellt sich nur die Frage, ob er dank des Käsefetts so fluffig und saftig war. Hallöchen Extrakalorien. Wobei das dann mit dem dritten Nachschlag meinerseits auch schon egal war.

Also los, ran an die Grills! Es lohnt sich.

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Montag, 18. Mai 2015

Ein bisschen Türkei. Und griechische Inseln.

 

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Wir waren schon wieder unterwegs. Seltsamerweise fühlt sich zurzeit jeder Ausflug, Kurztrip oder Urlaub immer nur wie ein Tropfen auf einem heißen Stein - ich lechze nach mehr und kann es gar nicht abwarten, bis es wieder losgeht.

Dieses Mal stand ein Besuch bei den Schwiegereltern auf ihrem Boot an. Ein ernsthafter Segler bin ich nicht, muss ich hier wohl zugeben. Stundenlange Törns finde ich langweilig und der Komfort eines Hotelzimmers ist mir doch deutlich lieber als die Enge der Kajüte, aber an die nahezu einsamen Buchten und das Schaukeln durch die Wellen, daran könnte ich mich gewöhnen. Mein erstes ernsthaftes (harmloses, für erfahrene Segler) Gewitter auf dem Meer hat mich allerdings in ziemliche Aufregung versetzt, das muss nicht so bald wieder sein.

 

Die Jungs sind ziemlich seefest, kein Wunder, sie waren ja schon im zarten Alter von ein paar Monaten das erste mal an Bord, und auch dieses Mal lief es durchaus annehmbar. Die Überfahrt aus Kusadasi nach Samos haben sie unter Deck, Filme guckend, verbracht, während ich darauf bedacht war, dass mir nicht schlecht wird. Und die Rückfahrt samt Motorschaden und Abschleppmanövern haben sie verpennt. Was habe ich sie beneidet.

 

Das eine Kind allerdings war am Ende ähnlich froh wie ich, wieder von Bord zu kommen. O-Ton: "Das blöde Schiff vom Opa hat mir schon wieder weh getan. Ich will nach Kärnten." (zum anderem Opa, dessen kleines Schiff wohl nicht so blöd und brutal ist. Noch hat die Segelsaison dort aber auch nicht angefangen…). Mir hat das blöde Schiff übrigens auch weh getan. Unverschämt.

 

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Ob man das wohl wirklich wieder instand setzen kann?

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Der Profi am Werk, beim Anlegen.

Dass er auf anderen Fotos die Antenne des Funkgeräts angekaut hat, sollte ich vielleicht besser verschweigen, um den Eindruck nicht zu versauen.

 

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Und hier - meine Lieblings-Ankerbucht, nicht, dass ich so viele andere kennen würde: Posidonio. Es gibt ein Restaurant und eine Taverne, einen winzigen Laden und natürlich Tamaras Bar. Ich liebe es dort, alle sind so herzlich und nett, das Essen ist gut und man kann fantastisch mit den SUP Boards durch die Bucht paddeln. Die wir natürlich beide mitgeschleppt haben (glücklicherweise haben wir die aufblasbare Version. Trotzdem ist es momentan sehr von Vorteil, dass die Kinder zwar fast den regulären Flugticketpreis zahlen müssen, wir aber somit 4 Gepäckstücke mit über 80 Kilo Gewicht frei haben. Ha. Obwohl man sagen muss, dass ihr Kram auch wirklich den meisten Platz benötigt - weder der Gatte noch ich hatten schließlich 14 T-Shirts dabei. Wir sauen uns mit Eis aber auch nicht so ein. Meistens.).

 

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Ein kurzer Tagesausflug mit dem Mietwagen nach Kokkari. Klar, sehr touristisch, aber auch sehr hübsch. Die Farben leuchten, alles ist weiß-blau und bei "Ammos Plaz" haben wir sensationell gut gegessen. Ich würde sogar sagen, dass es mit das beste griechische Essen aller Zeiten war. Alles liebevoll und frisch zubereitet im Familienbetrieb.

 

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Auf dem Rückweg zur Bucht wollten wir mal "neue Wege beschreiten" und haben den wohl abgelegensten Pfad gefunden, der sich mit dem Auto befahren lies. Herzlichen Dank auch, Google Maps, für die gelb gekennzeichnete Straße, die in Wirklichkeit aber kaum mehr als ein Ziegenpfad war. Sollte vielleicht korrigiert werden, falls noch mehr Touristen wie wir auf diese lustige Idee kommen. Bevor sich die Bauern beschweren, denen wir beim Abendessen quasi über die Terrasse gefahren sind.

Aber ein Abenteuer war es. Mein Adrenalinspiegel war durchaus angehoben (die Schlaglöcher waren teilweise mehr als einen halben Meter tief, die Geröllbrocken, die auf der Straße lagen, sahen ziemlich frisch aus und nach jeder Ecke haben wir eigentlich einen Erdrutsch erwartet) und musste nach heiler Ankunft im Hafen mit einem Ouzo gesenkt werden. Der Anblick war es jedoch wert:

 

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Und soll ich euch etwas verraten? Wir planen gerade schon den nächsten Urlaub. Hach.

Oder, um es mit den Worten von Susan Sontag zu sagen: "I haven't been everywhere, but it's on my list."