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Mittwoch, 20. Juni 2012

Sommerhitze...

Über 30 Grad im Schatten, es ist drückend schwül und meine beiden Jungs sind furchtbar anstrengend. Der eine krabbelt ständig in Ecken, in die er nicht krabbeln soll (Steckdosen, TV-Bank, Blumentöpfe...) und der andere klammert sich permanent an mir fest, lässt mich kaum los und will immer getragen oder zumindest im Arm gehalten werden. Ich vermute, dass ihm ein doofer Zahn, der nicht raus kommen will, zu schaffen macht - in Kombination mit der Hitze.

Nichtsdestotrotz, ist der Sommer nicht einfach toll?
Das Planschbecken steht auf dem Balkon, wir grillen oder picknicken (die Jungs haben doch tatsächlich ihr erstes Tabbouleh mit Bulgur, Minze, Petersilie, Tomaten und Gurke gegessen, ein Überbleibsel unserer Einweihungsparty, das wir am nächsten Tag zum Picknick mitgenommen haben, sie waren einfach nicht davon abzuhalten), radeln, schwimmen im See...



Letztes Jahr um die Zeit war ich schon ein dicker Walfisch.

Mein Herzens-Tipp für gewittrige Sommerabende (heute soll es ja noch heftige Unwetter geben):
gemütlich auf dem Sofa sitzen, ein Glas "Hugo" in der Hand (wer es noch nicht kennt: Weißwein oder Prosecco, einen Schuss Holunderblütensirup dazu - im Idealfall den selbstgemachten von meiner Tante, besser kann es kaum schmecken; ich frage bei Gelegenheit mal nach dem Rezept - mit Sprudel aufgießen, ein paar Minzblättchen und eine Zitronen- oder Limettenscheibe und Eiswürfel dazu, fertig.) und im DVD-Player "Es begann in Neapel" mit Clark Gable und Sophia Loren. Mir fällt kein schönerer Sommer-Sehnsuchts-Film ein. 



Freitag, 15. Juni 2012

Irgendwie...

... hatte ich es ja vermutet.
Wir wurden wieder versetzt. Wieder kein Telefonanschluss, wieder kein Internet. Unglaublich, dass das heutzutage noch so läuft, dass es so lange dauern darf und man absolut keine Handhabe gegen Telefonanbieter oder "Leitungsinhaber" (wir wissen ja alle, wer gemeint ist...) hat. An letzterem liegt es momentan; wenn man diversen Interneteinträgen glauben darf, ist das eine Masche der Techniker - die tauchen zu den vereinbarten Terminen einfach nicht auf oder werfen lediglich eine Karte in den Briefkasten und sind danach nicht mehr erreichbar. Die Kunden von Fremdanbietern verprellen, sozusagen. Nett. Und, wenn man unserem Anbieter glauben darf, werden diesem die Anfahrten, auch ohne erfolgten Telefonanschluss, dann noch in Rechnung gestellt.
Soviel also dazu.

Nachdem ich somit noch immer keine Fotos posten kann (Stick funktioniert nur am Laptop, der aber hat keinen Speicherplatz mehr frei und ständiges Löschen und Rüberkopieren ist zu mühsam, zumal die Verbindung wirklich schlecht ist...), muss ich mich wohl auf's Schriftliche beschränken.
Es ist unfassbar, wie sehr die Zeit gerade rast.
Die Jungs wachsen und gedeihen, jeden Tag entdecken sie neue Fähigkeiten und stellen Unsinn an. Sie plappern vor sich hin, sehr fair verteilt der eine eher "Mammmaaaamama" und der andere "Baaabababa", gerne auch "gagaaaga", mit Betonung der mittleren Silbe, wenn's ihnen sehr gut geht.
Einer der beiden hat inzwischen schon beinahe das Krabbeln abgehakt und scheint zum Laufen übergehen zu wollen, er zieht sich an allem hoch, was ihm in den Weg gerät. Ich bin jeden Tag aufs Neue schockiert, wenn ich ihn stehend irgendwo erwische.
Der andere scheint eher der gemütlichen Fraktion anzugehören, er sitzt lieber und sieht sich alles an. Ich liebe es, ihm zu zu sehen, wie er sich stundenlang mit etwas beschäftigen kann.
Mir kommt es so vor, als würden sie langsam auch miteinander etwas anfangen können - selbst wenn es momentan eher nach gegenseitiger Schnullerklauerei aussieht.
Die Tage sind durchaus anstrengender geworden, aber die greifbaren Fortschritte machen das wieder wett. Sie sind richtige kleine Persönlichkeiten, jeder mit eigenem Kopf und Charaktereigenschaften, viele davon mir oder dem Gatten zuzuordnen. Nicht, dass ich diejenige mit den Wutanfällen gewesen wäre (ähem), aber möglicherweise schlägt der Rabauke der beiden mehr nach mir. Völlig wider Erwarten haben sich die Persönlichkeiten entwickelt. Wir hatten ja direkt nach der Geburt noch die Namen vertauscht, weil die beiden, kaum auf der Welt, ganz entgegensetzt zu ihrem Verhalten im Bauch reagiert haben. Jetzt langsam kristallisiert sich heraus, dass die ursprüngliche Vermutung, der Zweitgeborene ist der Aufgedrehtere, doch richtig war. Er pisackt und drangsaliert seinen älteren Bruder durchaus. Da wird an Haaren gezogen, ständig das Spielzeug weggenommen (um es dann sofort für Uninteressant zu befinden und in die Ecke zu legen), in Bein gekniffen, ins Auge gefasst, auf das Rücksichtsloseste als Trittbrett missbraucht oder schlicht und einfach über ihn hinweggekrabbelt.
Der Ältere trägt es meist mit Fassung, die Weisheit seines 14-minütigen Vorsprungs eben. 
Manchmal muss er allerdings auch fürchterlich in Tränen ausbrechen.

Das Leben plätschert so dahin, kaum hat man sich einmal umgedreht, sind schon wieder Wochen vorbei. In etwa mehr als drei Monaten werden sie ein Jahr alt. Ich werde - vermutlich, hoffentlich, - wieder arbeiten, wir sind inzwischen schon einige Wochen in der neuen Wohnung und verlieren langsam das Heimweh nach der alten, und der Sommer ist jetzt auch hier angekommen. Mitte Juni. Wow.
Was steht noch an? 
Am Wochenende schmeißen wir endlich unsere Einweihungsparty, ich freue mich wahnsinnig. Ich mag es so, alle unter einem Dach zusammen zu haben, ich liebe die Vorbereitungen und die Planung.
Dann hoffe ich, dass wir es endlich mal wieder ins Kino schaffen und ich in absehbarer Zeit den Gatten wieder einmal zur Arbeit begleiten kann, ein kleiner Abstecher in eine aufregende Metropole, nur wir beide, das wäre toll. Hach.
Urlaub, ja, das auch noch. Mich plagt noch immer das Fernweh, eigentlich sogar jetzt erst recht, nachdem sich die Babys als so perfekt reisetauglich erwiesen haben. Das Gepäck ist optimiert-minimiert, die Routine am Flughafen erprobt und die Mietwagenklasse entschieden bzw. die Stapelordnung von Kinderwagen und Koffern im Kofferraum durchdacht.
Wir sind bereit für die Entdeckung von Neuland.
Baden im See, das steht auch noch auf der Liste. Pool ist bereits abgehakt und für Okay befunden, Meer kam nicht so gut an, war aber auch etwas kalt.

Natürlich alles erst nach der EM, Fußball geht für den Gatten momentan vor. Die Jungs haben allerdings die meisten Spiele noch verschlafen. Ob mangelndes Interesse oder schlicht aus Müdigkeit? Man weiß es nicht.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und ein schönes Wochenende!
Was steht denn bei euch in den nächsten Tagen so an?

Dienstag, 5. Juni 2012

Zurück. Aaaber...

... immer noch kein Telefon und Internet. Ich bin sowas von wütend. Hmpf. 
Und man ist diesen Hggngrmmelgrrhn auch noch so hilflos ausgeliefert. Drohen mit der Kündigung sämtlicher Verträge? Ja bitte, kein Problem. Drohen mit dem Anwalt? Tja, versuchen Sie's ruhig. Mit schlechter Mundpropaganda? Na und? Wenn man den Telefonanbieter bei Google eingibt, hagelt es sowieso nur zornige Foreneinträge und Beschwerden, ein Ruf ist da wirklich nicht mehr zu verlieren.
Also hüpfe ich wie Rumpelstilzchen im Wohnzimmer herum und muss mir wegen der Babys auch noch die Wutschreie verkneifen.
In einer Woche könnnnte es eventuell weitergehen.

Montag, 28. Mai 2012

Und schon wieder so gut wie weg...

... wir fliegen noch einmal spontan für ein paar Tage nach Mallorca. Nachdem es sich wirklich um einen Kurztrip handelt, muss der Koffer überlegt gepackt sein - wenn noch zwei Babys mit von der Partie sind, die jede Menge Gepäck haben. In meinem Fall heißt das, ich versuche, nur Basics mitzunehmen, die sich alle untereinander kombinieren lassen: einen Maxirock, ein Maxikleid, eine Chino, eine schwarze Seidenhose, zwei Tanktops, zwei T-Shirts, einen Sweatshirt-Blazer, hohe Schuhe, flache Schuhe und flache Sandalen bzw. FlipFlops für den Strand.


holiday essentials


Je nach Anlass kann man so die einzelnen Teile entweder schicker kombinieren oder "downdressen". Dazu dann noch zwei auffällige Schmuckstücke und fertig.

Für abends könnte das dann so aussehen:

essentials 1


Und tagsüber so:

essentials 2

Donnerstag, 24. Mai 2012

Back again!


Na ja, zumindest kurzfristig. Ich bin momentan noch nicht so richtig mobil, was Online-Aktivitäten angeht - dank ewiger Verzögerungen durch diverse Telefonanbieter und Provider. Sollte eigentlich nicht überraschend sein, sauer bin ich dennoch. Und dieser Zustand wird auch leider noch bis Ende Mai andauern. Ein Surfstick schafft gerade Abhilfe, aber die Verbindung ist so langsam, dass das Bloggen mühsam ist.
Also hier nur ein kurzes Lebenszeichen, alles gut! :-)
Der Umzug lief halbwegs reibungslos ab, dafür ist das Einrichten umso langwieriger. Wir sitzen natürlich immer noch auf unausgepackten Kartons und kommen momentan nicht so richtig voran. 
Natürlich könnte in diesem Fall auch das ständig herrliche Wetter Schuld sein, weshalb Grillen, Segeln (ja, das erste Mal mit den Babys!), Picknicken, Radeln und Ausflüge in den Park deutliche Priorität vor dem Beseitigen der Umzugsüberbleibsel haben. Egal, irgendwann werden auch wir fertig sein.

Badehosen für die Minis - sind die nicht toll? Von Zara. - und Sommerlacke für mich, von Essie (Orange it's obivious, Turquoise & Caicos und Watermelon)

Erdbeerernte auf dem Balkon

Himbeer-Frischkäse-Kuchen mit weißer Schokolade

Ein Kleeblatt zwischen Babyzehen

Picknick im Park (Naan und Koriander-Joghurt-Limetten-Huhn)

Zara Bastwedges 
(13 cm Absatz sind vielleicht nicht ideal, wenn die Minis gerade das Krabbeln lernen, aber hey, es sind Wedges und immerhin keine Stilettos!)


Sonntag, 22. April 2012

Kurzer Abschied...

Ich denke, ich werde mich jetzt schon einmal verabschieden, wer weiß, ob ich in den kommenden Tagen überhaupt Zeit finde, etwas anderes zu tun, als Packen, Organisieren, Planen und Kartons schleppen. Der Umzug steht Ende nächster Woche an und ich zähle quasi die Stunden, bis es endlich soweit - oder besser: vorüber - ist.

Bisher lief alles ganz gut, aber die schlimmsten Tage stehen uns noch bevor. Momentan regiert hier das Chaos, ich bin gespannt, ob es planmäßig über die Bühne gehen wird oder wir endgültig durchdrehen (täglich neue Hiobsbotschaften, was die Küche angeht, Babys, die unendlich viel Aufmerksamkeit brauchen und sich nicht alleine beschäftigen mögen und sooo viel Kram in der alten Wohnung, dass wir ständig Umzugskartons nachkaufen müssen… Uff.)

Nichtsdestotrotz freue ich mich wahnsinnig auf die Woche und bin schon ganz zappelig. Auch wenn mir ein klein bisschen das Herz blutet, weil wir dieses tolle Haus und unsere fantastischen, lieben, besten Nachbarn und das großartige Viertel verlassen müssen. Mein Mann und ich haben uns in dieser Straße auf der gegenüberliegenden Seite in der Wohnung von Freunden kennengelernt, die Babys wurden hier geboren (also, natürlich in der Klinik, die sozusagen um die Ecke ist) und haben hier ihre ersten Monate verbracht, wir haben hier einfach so viel erlebt und nette Leute kennengelernt.

Kann man herauslesen, dass es mir doch etwas schwer fällt, das alles zu verlassen? Ich mag eigentlich gar nicht darüber nachdenken.

Also denn, Kopf hoch, Blick nach vorne und ab in die Zukunft. In der neuen Wohnung werden die Kleinen laufen lernen, mit dem Bobbycar fahren, auf dem Spielplatz vor der Haustüre toben. Und wir bekommen hoffentlich auch nette Nachbarn und werden das angrenzende Viertel erobern. Brunchen kann man jedenfalls ganz hervorragend in der Nähe, das steht schon fest. Und "unser" Park ist auch schneller erreichbar als bisher.

 

Das vorherrschende Chaos:

ein fröhliches Durcheinander aus Koffern, Kartons und dem unsäglichen Kaktus des Gatten

(den ich nicht leiden kann und der mich deshalb bei jeder Gelegenheit anfällt und sticht oder kratzt)

Original 13

 

Ich hoffe, dass es mit dem neuen Internetanschluss in halbwegs angemessener Zeit klappt.

Bis dahin wünsche ich euch einen guten Start in die Woche!

 

 

Zurück im Alltag...

… aus dem Urlaub. Wunderschön war's. Mallorca ist einfach eine tolle Insel - auch wenn dieses Mal das Wetter nicht immer mitgespielt hat, wir hatten ein paar tolle Tage und waren viel unterwegs mit den Minis, denen es anscheinend auch ausnehmend gut gefallen hat. Sie haben die ersten Orangen probiert (Begeisterung!), Gurken gelutscht (Hingabe!), beim Tapas Essen uns das Brot streitig gemacht (geht durchaus auch noch ohne Zähne) und die Zehen in den nassen Sand gesteckt (gefolgt von einem Entsetzensschrei, weil es kalt war. Den ersten Badeversuch mit den Füßen im Meer habe ich mir daraufhin verkniffen. Sie scheinen hier wohl eher nach ihrem Papa zu kommen.).

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Montag, 9. April 2012

Ostersonntag am See...

Dieses Mal allerdings der Ammersee. In Herrsching gab's einen Künstlermarkt und das Wetter war gar nicht so mies wie angenommen - auch wenn mich der Anblick von Schnee etwas aus der Bahn geworfen hat.

Egal, denn morgen fliegen wir in die Sonne, lange herbeigesehnt und, wie ich finde, schwer verdient.

In diesem Sinne: einen guten Start in die neue Woche!

 

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Der erste Museumsbesuch...

… mit den jungen Herren. Und sie haben sich tapfer geschlagen. Der eine hat selig an meiner Brust im Ergocarrier geschlafen (wir mussten umbauen, da Doppelkinderwägen in der Pinakothek der Moderne nicht mehr erlaubt sind), der andere hatte im Kinderwagen einen Heidenspaß, moderne Kunst scheint genau sein Ding zu sein.

Und ich konnte endlich wieder ein paar meiner Lieblingsstücke sehen.

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