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Dienstag, 22. Februar 2011
Ein kurzes Lebenszeichen...
Ich bin noch da, aber die Monster des Alltags haben mich fest im Griff. Im Speziellen gesagt: Die Umstände sind daran Schuld.
Für die nächsten Wochen hoffe ich auf, nein - gelobe ich! -, Besserung. Ehrenwort.
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Bla bla
Sonntag, 30. Januar 2011
Dumplings...
Aufgrund akuter Gelüste und weil ich nicht weiß, wo man hier gute Dumplings (Wonton, Wan Tan, Gyoza, Teigtaschen... wie auch immer) essen kann, haben wir beschlossen, es selbst zu versuchen und den Ganze aus diversen Rezepten selbst zusammengebastelt.
Tiefgekühlte Wonton-Blätter im Stapel antauen lassen (ich denke, es waren um die 30-40 Stück), damit sie sich einfach lösen, währenddessen einen halben Chinakohl (oder Spitzkohl), eine Stange Lauch, 3 Frühlingszwiebeln und ein paar Blätter Pak Choi in feine Streifen schneiden, eine Dose Wasserkastanien, eine Chili, 3cm Ingwer und 2 Knoblauchzehen hacken, alles zusammen mischen und kurz anbraten, danach mit Sojasauce nach Geschmack (etwa 2 EL), einem EL Mirin (im Asialaden, Reisweinsirup),1 EL dunklem Sesamöl (aus geröstetem Sesam), etwas Zucker und Salz und Pfeffer abschmecken und ordentlich mischen.
Die Wonton-Blätter auf einem Brett nebeneinander ausbreiten und jeweils einen TL der Mischung mittig darauf geben. Die Ränder mit etwas Wasser bestreichen, zusammenlegen und festdrücken. Wir haben das Falten zuerst in Dreiecksform versucht, aber nachdem die Blätter nicht quadratisch waren, sind wir der Einfachheit halber zu einem Rechteck übergewandert. Es gibt übrigens auch runde Wonton-Blätter, vielleicht geht es damit einfacher.
Wenn alle fertig gefüllt sind, eine große Pfanne erhitzen, etwas Öl hineingeben, Temperatur herunterdrehen und etwa 5-7 Stück bei mittlerer Hitze von beiden Seiten leicht bräunen. Danach drei EL Wasser in die Pfanne geben und sofort mit einem Deckel verschließen, eine Minute dämpfen, danach die Pfanne vom Herd nehmen und zwei Minuten ziehen lassen.
Wiederholen, bis alle gar sind und schnell essen.
Dazu muss man einfach die Gyoza-Sauce von Wagamama zum Dippen probieren, ohne ist es nur halb so gut. Hier ein Rezept dafür, andere scheint es auch fertig zu kaufen zu geben.
Unsere Gyoza waren vegetarisch, weil wir kein Huhn mehr bekommen haben, ich denke aber, dass man ansonsten einfach rohes, gewürfeltes Fleisch mit dem Zauberstab pürieren und unter das Gemüse mischen kann, sehr fein gehackt sollte es vermutlich auch gehen. Allerdings würde ich die Dumplings dann definitiv länger dämpfen, damit das Fleisch auch wirklich durch ist, weil mir die angegebenen zwei, drei Minuten zu kurz erscheinen. In einem anderen Rezept hatte ich von 10 Minuten gelesen. Es dann im Wok mit Dampfgareinsatz zu machen, ist wahrscheinlich sinnvoller.



Was soll ich sagen? Es war großartig und gar nicht so schwierig, wie ich dachte.
Einziger Fehler: wir haben zum Anbraten das dunkle Sesamöl genommen, weil es lecker nach geröstetem Sesam schmeckt - leider riecht die Wohnung jetzt ziemlich hartnäckig danach (um ehrlich zu sein, es riecht nicht nach geröstetem Sesam, sondern nach verbranntem). Insofern wurde ich beim nächsten Mal lieber helles Sesamöl oder ein ganz anderes zum Braten nehmen. Für die Füllung und die Gyoza-Sauce natürlich trotzdem unbedingt das dunkle.
Montag, 24. Januar 2011
Curry-Hühnchen-Nudeln
Das leckere Rezept ist aus dem Wagamama-Kochbuch, ihr findet es aber auch hier, wie ich gerade entdeckt habe: *nomnomnom* Cookinski! (<- großartiger Name, ich bin gespannt, was noch an Rezepten folgt!). Und das Beste: ein Topf/Pfanne/Wok genügt.
Immer wieder sonntags...
Weil das Wetter wider Erwarten doch schön geworden ist, hat es uns nach draußen gezogen - in die Eiseskälte. Spaziergang im winterlichen Botanischen Garten.
Rosenkohlüberbleibsel






Wer da jetzt besser abschneidet...?!


Dienstag, 18. Januar 2011
Yeeeha!

Hong Kong!
In drei Wochen. Zwar wieder nur für ein paar Tage, aber dafür mit lieben Freunden.
Bisher steht schon fest, dass wir zu DinTaiFung müssen, Dumplings essen.
Und Ho Hung Kee klingt ebenfalls nach einem sich lohnenden Abstecher - wann bekommt man sonst für so wenig Geld Michelin-Stern-ausgezeichnete Küche?
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Hong Kong
Sonntag, 16. Januar 2011
Gesündigt...

War ja klar. Ich konnte mir mühsam den Black Pearl von Chanel ausreden (ist nicht meine Farbe, der Auftrag sieht streifig und dünn aus) und was passiert? Ich kaufe die anderen beiden, Peche Nacree und Pearl Drop. Aber die Farben sind einfach zu hübsch und perfekt für den Frühling. Dann kann man doch nicht widerstehen, oder?
Außerdem ist das Lidschattenduo Ombre Duolumieres von YSL in Midnight Blue/Solar Gold noch ins Körbchen gewandert. Zwei tolle Farben, ein sehr dunkles Violett und ein heller, dezent glitzernder Goldton.
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Essen ist fertig!
Es gab Risotto mit Fenchel und Ziegenkäse, dazu Rucola mit Gorgonzola und Birne...
Rezept von Jamie Oliver, auch in "Genial Italienisch" zu finden. Vorsicht - das Rezept baut auf dem Grundrezept für Risotto Bianco auf, also braucht man noch mehr Zutaten (und Zeit)!
... und als Dessert Himbeer-Käsekuchen, der eine Abwandlung der Cheesecake-Cupcakes aus meinem letzten Post war. Ich hatte keine Papierförmchen mehr und musste eine normale Springform nehmen.
Für den Boden trockene Kekse fein zermahlen (am besten in einem Gefrierbeutel, gut verschlossen, mit dem Nudelholz bearbeiten), wir haben die noch von Weihnachten übrigen Haferkekse von Ikea genommen - im Originalrezept stand, dass es anderthalb Cups sein sollten. 2-3 Esslöffel Butter in der Mikrowelle schmelzen und mit den gemahlenen Keksen mischen, es darf nicht flüssig sein, nur etwas größere Krümel bilden. Die Mischung dann auf dem Boden einer kleinen Springform (ausgelegt mit Backpapier) verteilen und mit einem Löffel schön festdrücken. Manche Rezepte schlagen dann entweder ein paar Minuten im Kühlschrank vor, dieses allerdings hatte 5 Minuten im Backofen vorgegeben, bei etwa 160 Grad.
In der Zwischenzeit 3 Packungen Frischkäse (600 gr) kurz aufschlagen, Zucker nach Geschmack (ich habe braunen Zucker genommen) und Vanilleextrakt oder-zucker zugeben, dann 3 Eier, eines nach dem anderen, mit dem Mixer auf niedriger Stufe unterrühren. Wenn es zu flüssig sein sollte, ein bisschen Mehl (2-3 Esslöffel) dazugeben. Die Konsistenz sollte cremig sein, etwa wie halbsteif geschlagene Sahne. Die Masse auf den Keksboden geben und mit pürierten Himbeeren (ich habe Tiefkühlbeeren genommen, in der Mikrowelle aufgetaut, mit dem Zauberstab püriert und durch ein Sieb gestrichen) beträufeln, mit einer Gabel Muster unterziehen. Damit der Kuchen nicht einsinkt oder aufbricht, die Backform fest und wasserundurchlässig mit Alufolie umwickeln und in eine mit Wasser gefüllte, größere Form stellen, damit er im Wasserbad garen kann.
Dann bei 160° (Umluft) mindestens 40-60 Minuten backen. Wenn er wabbelig wirkt, lieber noch etwas drin lassen. Im Anschluss für 2-4 Stunden kühl stellen. Fertig.
Alles in allem: superlecker. Das Risotto war toll und durch eine leichte Zitronennote nicht so schwer wie andere. Wird definitiv wieder gekocht.
Der Käsekuchen war ebenfalls sehr lecker und vor allem noch etwas fluffig, fand ich gut. Die Optik war leider nicht so hübsch wie auf dem Cupcakes-Bild, ich vermute allerdings stark, dass das im Rohzustand gemacht wurde, als die Farben noch so kräftig waren. ;-)
Freitag, 14. Januar 2011
Wochenende!
Die erste volle Arbeitswoche im neuen Jahr ist überstanden, war gar nicht so dramatisch. Obwohl ich mich natürlich durchaus an die freien Tage hätte gewöhnen können.
Jetzt wartet das Wochenende, wie es aussieht, wird es gemütlich, da das Herzblatt aus beruflichen Gründen nach möglichem Anruf innerhalb einer Stunde verfügbar sein muss, was unseren Radius außerhalb der Wohnung ziemlich einschränkt.
Heute abend können wir noch in Freiheit genießen und gehen mit Freunden essen, worauf ich mich schon die ganze Woche gefreut habe.
Und die Pläne für morgen sehen wilde Küchenorgien vor. Ich will seit Monaten endlich ein paar meiner gesammelten Rezepte ausprobieren, da kommen der unfreiwillige Hausarrest und das ekelige Wetter genau richtig:
Schönes Wochenende! :-)
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