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Samstag, 17. Januar 2015

Südafrika. Part II: Hermanus und Franschhoek.

Nachdem die Kinder heute aus dem Haus sind, es draußen ungemütlich dunkel ist und zudem noch schneit, ist gerade genau der richtige Moment, um den Südafrika-Post fortzusetzen und noch ein wenig in Urlaubserinnerungen zu schwelgen.

Es geht weiter. Nach unserem herrlichen Kapstadtaufenthalt sind wir mit unserem Mietwagen (in Südafrika herrscht übrigens Linksverkehr!) entlang der Küste Richtung Hermanus aufgebrochen.

 

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Untergebracht waren wir in der wunderbaren Auberge Provence und haben es geliebt. Wir hatten Glück, waren die einzigen Gäste (zwischen dem Ende der Walsaison, das wir um zwei Wochen verpasst hatten, und dem Beginn der Weihnachtsferienzeit) und wurden rührend umsorgt, das morgendliche Omelett ist ein Muss. Tatsächlich das beste meines Lebens. Und auch sonst war unser Aufenthalt dort toll, die Managerin, eine sehr nette ältere Dame, war von den Kindern begeistert und hat ihnen jeden Wunsch von den Augen abgelesen.

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Unser eigener Plunge Pool auf unserer Seitenterrasse und unten der gemeinschaftliche Innenhof mit Pool. Die Auberge hat nur wenige Zimmer und ist - gerade auch zum Whale Watching - perfekt am Rand der Klippen gelegen.

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Von unserer Terrasse hatten wir direkten Zugang zum mehrere Kilometer langen Pfad, der an den Klippen entlang ins Zentrum von Hermanus führt.

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Nachmittag am Strand.

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Abends sind wir den Klippenpfad entlang zum Restaurant spaziert. Den Rückweg sollte man allerdings besser mit dem Taxi bestreiten, der Klippenpfad ist zu dunkel. Gefährlich ist es in Hermanus laut Aussage der Einheimischen aber wohl nicht. Wenn man unseren Kindern glauben darf, allerdings schon. Wir haben ihnen abends erklärt, dass sie bei uns bleiben müssen, weil es Räuber gibt - seitdem ist Afrika unvergesslich mit Räubern verknüpft und wir müssen jeden Abend die Haustür absperren. So schnell schafft man Traumata.

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Den zweiten Abend haben wir bei Pizza und Wein auf unserer Terrasse verbracht. Das hat inzwischen quasi Tradition bei uns - Balkon-, Terrassen- oder Bettpicknicks.

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Durch Zufall haben wir das Walker Bay Naturreservat entdeckt, man muss einen kleinen Betrag zahlen und kann dann mit dem Auto hineinfahren. Ab dem Parkplatz geht es zu Fuß weiter und wir sind über schmale Treppen zu einer kleinen Bucht hinabgestiegen. Bei allerdings gefühlten 50 Grad und völlig ohne Schatten war der Aufenthalt nicht von langer Dauer, ehe wir mit den Minis im Schlepptau über einige Felsen hinweg in die Nachbarbucht geklettert sind, wo es etwas luftiger war und Höhlen zu erforschen gab...

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Nach den wunderschönen Tagen in Hermanus brachen wir ins Landesinnere in die Weinregion auf.

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Die Landschaft in der Kapregion ist unglaublich vielfältig und atemberaubend schön.

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Unser Quartier haben wir im Le Manoir de Brendel aufgeschlagen und auch hier hatten wir wieder das Glück, die nahezu einzigen Gäste zu sein (am Tag unserer Abreise wurde dort eine Hochzeit gefeiert und der Trubel ging richtig los).

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Vom wunderschön angelegten Garten konnte man auf einem kleinen Pfad durch die angebauten Weinstöcke spazieren, an einem Teich und der kleinen hauseigenen Kapelle vorbei. Auf dem Zimmer steht eine kostenlose Flasche Wein aus eigenem Anbau zum Verkosten bereit.

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Mit in der Nähe von Franschhoek lebenden Freunden haben wir das Weingut "Spice Route" in Paarl besucht und waren wieder einmal sprachlos angesichts des Ausblicks, des fantastischen Weins und des Essens. Mit den Öffnungszeiten muss man bei den Wineries allerdings aufpassen, die meisten schließen bereits am frühen Nachmittag.

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Durch Zufall entdeckten wir auf dem Gelände der Farm die kleine CBC Brauerei - schon in Kapstadt waren wir von ihrem Amber Weiss Bier begeistert und hatten jetzt die Gelegenheit, uns vor der Heimreise noch mit einem Sixpack einzudecken. Yay.

Und auch die winzige Schokoladenfabrik kam nicht zu kurz, ihr müsst unbedingt die verschiedenen Sorten probieren!

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Ein wenig Yoga schadet nie.

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Homemade Icecream. Auf dem Weingut gibt es einfach alles, was das Herz begehrt.

Der Lebensstil ist unglaublich entspannt, was kein Wunder ist: die Tage kann man so wunderbar beim Wine Tasting auf den Weingütern verbringen, die Kinder haben dort mehr als genügend Auslauf, es gibt Spielplätze, hervorragendes Essen und die Stunden verrinnen nur so, während man in die Ferne blickt und die Landschaft bewundert… Ich glaube, ich war nie entspannter als in diesem Urlaub.

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Ein neuer Tag, ein neues Weingut. Leopard's Leap.

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Während draußen die Sonne brannte, saß man in einer Art "Wintergarten" in weichen Polstersesseln und lies sich von feinstem Wassernebel kühlen.

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Unseren letzten Abend verbrachten wir im The Franschhoek Kitchen auf dem Holden Manz Wine Estate. Sensationell.

Nicht nur der Ausblick und dass Kinder in einem gehobenen Restaurant wie diesem überhaupt willkommen sind, auch das Essen war anbetungswürdig. Vom Wein gar nicht erst zu sprechen. Und was soll ich sagen? Der ganze Abend samt der Flasche Portwein, die wir noch gekauft haben, hat unter einhundert Euro gekostet. Für vier Personen, mit einem Drei-Gänge-Menü inklusive Wein zu jedem Gang. Nicht zu fassen.

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Nach dem ausgiebigen Mahl war Entspannung auf dem Sofa im Restaurant anscheinend nötig.

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Nachdem unser Flug erst abends ging, beschlossen wir, auf dem Rückweg nach Kapstadt noch in Stellenbosch vorbeizufahren, um das riesige Weingut "Spier" zu besuchen. Hier allerdings hat uns die Größe und Aufmachung (es war sehr touristisch angelegt) doch ziemlich überfordert, sodass wir nur die Vogelauffangstation Eagle Encouters besucht haben. Für die Kinder war es wohl ganz beeindruckend, die Vögel so nahe zu sehen und auch streicheln zu dürfen. Und ich hatte eine Eule auf meinem Kopf sitzen - was auch sehr… interessant war. Schlangen und kleine Echsen gab es auch, die außer mir jedoch keiner anfassen wollte.

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Ein letztes Eis im Food Market an der Waterfront, dann ging es auf zum Flughafen und zurück nach Hause in den Winter.

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Das Kind fühlt sich sichtlich zuhause im Flieger.

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Das war also unser Südafrikaurlaub. Definitiv der nur erste von hoffentlich noch vielen, die folgen werden. Ich kann nicht beschreiben, wie sehr mich dieses Land fasziniert und wie unbedingt ich wieder hin möchte. Am meisten wird mir wohl das Essen im Gedächtnis bleiben. Ich hätte nicht gedacht, im Urlaub jemals ohne Ausnahme so gut zu essen. Das beste Steak, das beste Omelett, das beste Dressing, eine der besten Pizzen… und natürlich der Wein. Dazu die grandiose Landschaft, die so vielfältig und wunderschön ist. Und die Herzlichkeit der Menschen.

Auch für die Kinder müssen die Tage unvergesslich gewesen sein, es gab so viel zu sehen, zu erleben, sie konnten so viel herumrennen und toben, im Meer, an den endlosen Stränden, auf den weiten Rasen der Weingüter - sie fragen jeden Tag, ob wir nicht wieder in den Urlaub fliegen könnten.

Wenn man sich an die Regeln hält (nicht nachts herumspazieren, keine Wertsachen offen liegen lassen und natürlich gefährliche Gegenden meiden), kann man einen perfekten und kindgerechten Urlaub verbringen. Ich habe mich in keiner Sekunde bedroht oder unwohl gefühlt. Einziger Wermutstropfen: viele (die meisten) Hotels haben eine Altersbeschränkung, Kinder sind erst ab frühestens 8 Jahren aufwärts willkommen. Und Safaris sind mit Kleinkindern verständlicherweise ebenfalls nicht möglich.

Durch die nächtlichen Flüge, die nicht vorhandene Zeitverschiebung und die vielfältigen Sightseeingmöglichkeiten könnte ansonsten aber kaum ein Land besser für Urlaub mit Kindern geeignet sein.

Mein Fazit: absolut empfehlenswert. Und ich habe mein Herz ein klein wenig verloren.

Mittwoch, 7. Januar 2015

Südafrika. Part I: Kapstadt.

Wahnsinn. Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn.

Mir fehlen ein wenig die Worte, um diesen Urlaub zu umschreiben, deshalb versuche ich, es wenigstens in einen vernünftigen Satz zu fassen: das waren die vermutlich schönsten Urlaubstage in meinem bisherigen Leben.

Ich kann nicht einmal exakt sagen, weshalb, vielleicht liegt es daran, dass ich noch nie aus dem Winter in die Sonne geflogen bin (ihr wisst schon, meine ab Oktober eintretende Weihnachtsstimmung lies derartige Kapriolen bisher nicht zu…) oder dass der Urlaub zu einem Zeitpunkt kam, an dem ich einfach mit unserem Alltag nicht mehr konnte und wollte. Oder dass das Land so unglaublich entspannend wirkt, die Landschaft so herrlich und die Menschen so nett sind. Es kann alles davon gewesen sein, ich möchte mein Gefühl hier auch gar nicht zerpflücken. Belassen wir es einfach dabei: es war wunderschön, traumhaft, faszinierend.

 

Und das obwohl wir nur wenige Tage dort waren, selbst fünf Wochen wären noch zu kurz gewesen, wie ich finde.

Für unseren ersten Langstreckenflug mit Kindern war die Anreise denkbar perfekt - der Hin- wie auch der Rückflug gingen jeweils durch die Nacht, die Zeitverschiebung vor Ort betrug gerade mal eine Stunde (aufgrund unserer deutschen Winterzeit). Wir hatten das Glück Businessclass fliegen zu können und gingen daher relativ entspannt an den Abflug. Ich hatte die große Hoffnung, dass die verstellbaren Sitze und der eigene Monitor die Jungs eine (lange) Weile beschäftigen würden - und lag damit sehr richtig. Während das eine Kind - mein Nebensitzer, juhu - innerhalb von 10 Minuten nach dem Start (mitten in einer Schimpftirade, weil ich ihm nicht just in dem Moment etwas zu Essen liefern konnte) quasi aus dem Stand heraus einschlief, musste der Gatte mit dem anderen Kind bis sage und schreibe halb zwei Uhr nachts wachbleiben und Mickey Maus Cartoons ansehen, ehe sich der Mini erbarmte, die Fernbedienung weglegt und innerhalb von Sekunden ebenfalls in Tiefschlaf fiel.

Erwacht sind wir dann alle frisch und fröhlich am nächsten Morgen pünktlich zum Bordfrühstück. Wie man sich denken kann, war das der beste Flug aller Zeiten.

 

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Es gab sogar ein extra "Carepaket" mit eigenen Schlafbrillen für die Minis, dazu, alles in Kinderformat, Zahnbürste, Pasta, Oropax, Labello, ein Kuscheltier und Spiele.

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Hallo Kapstadt, wir kommen!

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Nach dem Einchecken ins, grandios an der Waterfront gelegene, Victoria & Alfred Hotel und einem kurzen Mittagsschlaf haben wir uns direkt auf den Weg zum Tafelberg gemacht, ein wirklicher Glücksfall, denn in den darauffolgenden Tagen fuhr die Gondel wegen des starken Windes und der Wolkendecke nicht mehr. Was, wenn man die waghalsig gespannten Seile sieht, wirklich verständlich ist.

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Der Gondelboden rotiert beim Rauffahren ganz langsam, so dass man den Ausblick in jede Richtung genießen kann.

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Inzwischen muss ich mit den Minis um die Kamera schon fast kämpfen, unsere Urlaubsfotoausbeute lag bei über 1000 Fotos - davon diverse hochinteressante Fotos von Bodenmustern und Kniescheiben fremder Leute.

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Der Lion's Head. Wer schwindelfrei ist, kann wohl auch da hochklettern, aber mit den Kinder war das keine Option.

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Wir klettern lieber über die großen Boulder.

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Er musste anscheinend Kraft sammeln, indem er sich auf den Boden legte und seinen Bauch an den warmen Steinen wärmte. Zumindest waren das seine Worte.

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Die "Tischdecke" genannte Wolke, die sich langsam aufbaut.

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Sehr beeindruckend, wie weich die Wolke direkt über den Berg "fließt".

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Der Ausblick aus unseren Hotelfenster bei Nacht.

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Am nächsten Tag stand ein Ausflug Richtung Kap Horn an, auf dem Weg lag der Boulder's Beach mit seinen Pinguinen. Ich war ein klein wenig enttäuscht, denn leider (auch meine Fotos täuschen hier) ist das kein Strand, an dem man sich frei unter den Pinguinen bewegen kann, sondern ein Reservat, in dem man lediglich mit hunderten anderer Touristen von umzäunten Holzstegen die Pinguine fotografieren kann. Für die Kinder war es aber sehr nett.

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Am Kap.

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Das Licht ist gigantisch, aber leider ist der Dunst wirklich schwierig mit der Kamera einzufangen. Es wirkt alles wie weichgezeichnet.

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Ein wilder Strauß.

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Einer der wunderschönen endlosen Strände, die man hier so häufig findet.

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Kurzer Abstecher zum Strand von Muizenberg, der für die bunten Hütten bekannt ist. Hier war übrigens die einzige Stelle, an der das Meer sehr angenehm warm war. Als wir am selben Nachmittag in Camp's Bay in die Wellen hüpften, heulte das Kind vor Entsetzen auf, weil das Wasser so kalt war.

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Ich habe bisher noch nie so viele und große Muscheln an Stränden entdeckt, wie in Südafrika.

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Sonnenuntergang in Camp's Bay. Durch Zufall haben wir dort eine fantastische Pizzeria entdeckt, die zu einer ganzen Kette namens Col' Cacchio gehört. Es gab tolle Pizza-Kombinationen und überaus kinderfreundliches Ambiente mit Packpapiertischdecken und einem großen Becher mit Stiften. Generell war das Essen in Südafrika umwerfend gut, wir haben durch die Bank nur denkwürdige Gerichte aufgetischt bekommen, nichts davon durchschnittlich. Vor allem, was Fleisch angeht, bin ich für alle Zeiten "versaut". Solche Rinderfilets wie in Kapstadt habe ich bisher nirgends genießen dürfen.

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Sehr befremdlich, bei fast 30 Grad den geschmückten Christbaum zu sehen und "Silent Night" von Straßenbands zu hören. Aber nach einigen Tagen fand ich es toll. :-)

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Oben die Waterfront mit dem Riesenrad im Hintergrund, unten der V&A Food Market (Market on the Wharf), ich konnte gar nicht genug bekommen von den Leckereien dort, Smoothies, Eis, Fladen und Cupcakes, dazu getrocknete Beeren, Nussmus und Eingelegtes, wie zum Beispiel Mandarinen mit Kardamom oder Tomaten mit Ingwer. Und die Canvastasche musste natürlich auch mit.

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Die Kinder waren natürlich auch glücklich. Der hübsche Tourilook mit Flipflops entstand übrigens aus der Not heraus - sein Bruder ist beim Spielen in einem Brunnen mit dem Fuß durch ein rostiges Bodengitter gebrochen - es stecke sogar ein bisschen in seinem Fuß fest. Horror. Ich saß am Brunnenrand mit meinem weinenden Kind und wollte eigentlich zum Hotel zurück, um die Wunde zu desinfizieren, als sofort Sicherheitspersonal aus der angrenzenden Mall zu uns kam, den Brunnen für die spielenden Kinder absperrte und einen Sanitäter rief, der uns mit in eine Art Notfallpraxis nahm. Dort kümmerten sich die Sanitäter rührend um den verletzten Mini, untersuchten und verbanden die Wunde und schicken uns dann an den Strand, da es "nichts Besseres gäbe, als das Meer", um die Heilung zu beschleunigen. Alles kostenlos (da haben wir im Ausland schon ganz andere, sehr teure Erfahrungen machen müssen) und sehr herzlich. Ich bin immer noch beeindruckt, wie schnell und effektiv dort gehandelt wurde. Noch ein Pluspunkt auf meiner fast endlosen Pluspunktliste.

Ach ja, zurück zu den Flipflops: der Bruder konnte natürlich mit dem Pflaster am Rist nicht mehr in seine Senker schlüpfen, also mussten offene Schuhe her. Und für den unglücklichen, weil unbeschädigten Mini als Trostpflaster gleich. Sie lieben neue Schuhe. Von wem sie das wohl haben?!

 

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Der nächste Stopp nach den herrlichen Tagen in Kapstadt und Umgebung war Hermanus, mit dem Mietwagen in unter zwei Stunden sehr angenehm zu erreichen. Bis hin zur Graden Route haben wir es dieses Mal leider nicht geschafft, weil wir den Minis keine zu langen Fahrten zumuten wollten, und natürlich selbst auch mehrere Tage in Kapstadt zum Kennenlernen verbringen wollten.

Davon berichte ich dann im nächsten Post - sonst dauert es hier vermutlich bis in den Spätsommer, ehe ich einen kompletten Urlaubspost veröffentlichen kann.